Läusekamm: Die Tiere verbreiten sich nur bei engem Kontakt.

American AirlinesLäuse zwingen Airbus A321 zur Landung

Mit rund 15 Stunden Verspätung landete ein Airbus A321 von American Airlines am Ziel New York - nachdem die Reisenden in Phoenix übernachten mussten. Der Grund ist ungewöhnlich.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Lehrpersonen oder Menschen mit Kindern wissen es: Läuse sind zwar unangenehm und nerven enorm. Doch sie übertragen sich nicht ganz so leicht, wie die meisten Menschen glauben. Intensives Köpfezusammenstecken ist nötig, damit die Tierchen von einem Menschen auf den nächsten wandern. Aber eben: Nicht allen Menschen ist das bewusst. Auch nicht einigen an Bord von American-Airlines-Flug AA2201 am 15. Juni, wie sich nun herausstellt.

Der Airbus A321 mit der Registrierung N112AN hätte die Reisenden eigentlich in rund fünf Stunden von Los Angeles nach New York bringen sollen. Doch die Passagierinnen und Passagiere kamen statt abends gegen 22:30 Uhr erst um 13:30 Uhr am Folgetag an. Die Nacht verbrachten sie in Phoenix.

Keine Panik an Bord

Der Grund für die außerplanmäßige Landung und Übernachtung war nicht etwa technischer Natur. American Airlines nennt in einer offiziellen Stellungnahme «die medizinischen Bedürfnisse» einer mitreisenden Person. Von einem Notfall ist nicht die Rede. Licht ins Dunkel brachte nun ein Reisender, der die Ereignisse in einem Video in den Sozialen Medien erläutert.

Eigentlich sei alles ganz normal gewesen an Bord des Fluges, erzählt der Mann, der als Assistent bei einer TV-Sendung arbeitet. «Ich sehe mich um, niemand liegt auf dem Boden, niemand flippt aus. Ich denke mir: 'So schlimm kann es doch nicht sein'», erklärt er.

Aber Hektik beim Aussteigen

«Aber kaum sind wir gelandet, schießt die Frau auf der anderen Seite des Ganges hoch und stürmt nach vorne ins Flugzeug.» Zwei weitere Frauen hätten danach dasselbe getan. Nach und nach hätten sich die Reisenden in den nächsten Stunden miteinander unterhalten. Und immer wieder sei das Wort «Läuse» gefallen.

Nachdem zunächst von einem «Ausbruch» die Rede war, stellte sich hinterher heraus, dass das Problem eher kleiner war. Mutmaßlich hatten die Nebensitzerinnen bei der Frau, die das Flugzeug zuerst verließ, «krabbelnde Tiere» auf dem Kopf entdeckt. Daraufhin beschwerten sie sich offenbar bei der Crew. Und die entschied sich schließlich, das Flugzeug außerplanmäßig zu landen.

Mehr zum Thema

Maus. Sieht auf dem Bild niedlich aus, stört aber am Flughafen.

Der Flughafen Frankfurt hat ein Mäuseproblem

Business Class der Swiss: Wurde von Bettwanzen heimgesucht.

Bettwanzen grounden Swiss-A330

Wanze im Business-Sitz: Reisende beklagten sich bei Air India.

Bettwanzen legen Boeing 777 lahm

ticker-american-airlines

American Airlines hat kein Interesse an Fusion mit United

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg