Eine Maschine von Kuwait Airways landet: Bald erneuerte Flotte.

Kuwait investiert in neue Flotte

Um die verlustreiche und imagegeschädigte Staatsairline Kuwait Airways endlich zu privatisieren, kauft ihr die Regierung rund 20 neue Flugzeuge.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Staat am Persischen Golf wird ein neuer Anlauf genommen, die verschuldete Nationalairline zu privatisieren. Das Parlament stimmte kürzlich einem entsprechenden Entwurf zu. Schon seit 2008 versucht Die Regierung Kuwait Airways loszuschlagen. Aufgrund von Krisen und fehlendem Interesse von internationalen Investoren bisher aber ohne Erfolg. Innert den nächsten drei Jahren soll die Privatisierung nun vollzogen werden. 20 Prozent der Anteile wird der Staat behalten, fünf Prozent sind für die Angestellten reserviert und 40 Prozent gehen an die Bürger von Kuwait. Für den Investor der restlichen 35 Prozent wird die Braut nun aufgehübscht. Die alte - zum Teil wegen Mängeln bereits gegroundete - Flotte wird in den nächsten zwei Jahren modernisiert.

Der neue Vorstandsvorsitzende bei Kuwait Airways, Sami Al-Nasef, sagte gegenüber der Zeitung Kuwait Times, dass die aktuelle Flotte von 17 Flugzeugen durch 20 bis 21 neue Jets ersetzt werden soll. Davon soll die Hälfte für die Kurzstrecke und die andere Hälfte für die Langstrecke eingesetzt werden. Zur Zeit finden Gespräche mit den Flugzeugherstellern statt. Mit dem Ziel, die Flugzeuge innert der Zweijahresfrist zu erhalten.

Lokale Lowcost-Airline zeigt Interesse

Jazeera Airways, eine der wenigen Billigfliegern in der Region, operiert ebenfalls aus Kuwait und hat bereits ernsthaftes Interesse an einer Beteiligung angekündigt. Chef Marwan Boodai macht allerdings keinen Hehl daraus, dass die Zahlen stimmen müssen. «In den letzten Jahren machte die kuwaitische Regierung bei den Privatisierungsversuchen einen sehr schlechten Job,» sagte er dem Portal Arabian Business.

Boodai schliesst gar eine Fusion der beiden Fluggesellschaften nicht aus. Der Markt sie klein und falls dies wirtschaftlich Sinn mache, betrachte er ein Zusammengehen als Option.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Yemenia: Dieses Flugzeug führte erstmals wieder Flüge nach Sanaa durch.

Erstmals seit sechs Jahren Flüge in Jemens Hauptstadt

Airbus A320 von Flynas: Die Airline will die Flotte vervielfachen.

Flynas prüft auch C-Series für Expansion

Ägypten will seinen Sharm El-Sheikh Flughafen mit 671 Millionen US-Dollar renovieren und ausbauen.

Flughafen Sharm El-Sheik wird erneuert

Anderson bei CNN: Der Delta-Chef vergriff sich im Ton.

Deltas Terror-Vergleich

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack