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Russland liefert Flieger an Kuba

Die Staatsairline Cubana de Aviacion erhält mehrere neue Antonow An-158. Sie gelangen über gewisse Umwege auf die kommunistische Insel.

Maxim Sidorov/Wikimedia/CC

An 158: Drei Flieger für Cubana

Gegen Ende April landete die erste Maschine am Aeropuerto Internacional José Martí in Havana. Es ist die erste von drei Antonow An-158, die in diesem Jahr zur Flotte von Cubana de Aviacion stoßen. Die staatliche Fluggesellschaft ist die erste Kundin für den neuen ukrainisch-russischen Flieger, berichtet die Zeitung Stimme Russlands. Mit einer Kapazität von 97 Passagieren sollen die neuen An-158 helfen, die Kapazität im Inlandsverkehr zu erhöhen, so Manuel Lopez Bello, Manager der Airline, gegenüber der Cuba News Agency.

Fünfmal in der Woche soll die erste neue Maschine von Havana nach Guantanamo fliegen und täglich von Havana nach Santiago de Cuba. Wenn die nächsten Flieger zur Flotte gestoßen sind, sollen auch mehr Flüge in die Dominikanische Republik und nach Cancun in Mexiko angeboten werden. Die nächste Maschine soll im Juli an Cubana ausgeliefert werden, die dritte Ende des Jahres.

Nächste Maschine im Juli

Finanziert hat den Deal die russische Firma Ilyushin Finance. Sie vermittelt seit den 90er Jahren russische Passagierflieger ins Ausland. Die Firma South America Aircraft Leasing aus Panama fungiert als Zwischenhändlerin. Da sie alle Verantwortung übernimmt, fallen Staatsgarantien weg, die für Kuba bisher immer zu teuer waren.

Ähnliche Strategien plant Ilyushin Finance auch mit den Auslieferungen des Superjets 100 von Sukhoi. Man hofft, so mehr Exporte abzuwickeln. Pro Flieger zahlt Cubana de Aviacion rund 30 Millionen Dollar. Wenn sich der Kauf der drei Jets lohne, dann plane man eventuell, noch zwei weitere An-158 zu kaufen, kündigt die Airline an. Momentan fliegt sie mit einer bunt gemischten Flotte aus 12 Kurz- und Mittelstreckenfliegern.



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