Bob des Teams Südkorea: Sie sollen besser werden.

Korean Air entwickelt Bobschlitten

Autohersteller wie BMW und Ferrari haben in der Vergangenheit bereits Bobschlitten entwickelt. Mit Korean Air beteiligt sich nun erstmals eine Airline am Bau.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Aerodynamik ist sowohl beim Bobfahren als auch in der Luftfahrt unheimlich wichtig. Was liegt also näher, als eine Airline, die hilft, einen Bobschlitten zu entwerfen? Das denkt sich zumindest Korean Air und will bei der Entwicklung neuer Schlitten für die südkoreanische Mannschaft für Olympia 2018 helfen. «Bobschlitten werden auch aus Karbon gefertigt, ein Material, dass auch in der Luftfahrt eine wichtige Rolle spielt», erklärte Korean Air. «Aerodynamik ist immens wichtig und Koreans Technologie und Wissen in der Luftfahrt werden auch im Sport helfen.» Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen auch die Entwicklung der Boeing B787 und des Airbus A350 unterstützt.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der nationalen Sport-Universität, den Hochschulen Sungkyunkwan, Inha und Southern California entwickelt die Airline Zweier- und Viererbobs. Bis November will das Konsortium die Schlitten entwickelt haben, getestet werden sie dann bis Februar 2015. Danach werden die Schlitten produziert und fortlaufend verbessert, bis sie schließlich bei den Olympischen Spielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang zum Einsatz kommen.

Hundertstel Sekunden entscheiden

Minimale Verbesserungen können bei Bobschlitten einen großen Effekt haben, da die Ergebnisse der Athleten meist nur um Hundertstel Sekunden voneinander abweichen. So schnitt etwa das deutsche Bob-Team bei den letzten Olympischen Spielen in Sotschi nicht gut ab - der deutsche Bobpilot Thomas Florschütz machte dafür die unter anderem von BMW entwickelten Bobs verantwortlich. Das südkoreanische Team hatte in Sotschi ebenfalls Probleme mit seinen Schlitten, die in den Niederlanden gefertigt wurden. Die beste Platzierung war ein 18. Platz.

Mehr zum Thema

ticker-korean-air-neu

Korean Air zurrt Auftrag für Boeing 777-9, 787-10, 737 Max 10 und 777-8 F fest

ticker-korean-air-neu

Korean Air darf Meilenprogramme mit Asiana zusammenführen

ticker-korean-air-neu

Korean Air ersetzt schrittweise Asiana-Flugnummern

ticker-korean-air-neu

Korean Air kehrt im Winter nach Oita zurück

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier