Bob des Teams Südkorea: Sie sollen besser werden.

Korean Air entwickelt Bobschlitten

Autohersteller wie BMW und Ferrari haben in der Vergangenheit bereits Bobschlitten entwickelt. Mit Korean Air beteiligt sich nun erstmals eine Airline am Bau.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Aerodynamik ist sowohl beim Bobfahren als auch in der Luftfahrt unheimlich wichtig. Was liegt also näher, als eine Airline, die hilft, einen Bobschlitten zu entwerfen? Das denkt sich zumindest Korean Air und will bei der Entwicklung neuer Schlitten für die südkoreanische Mannschaft für Olympia 2018 helfen. «Bobschlitten werden auch aus Karbon gefertigt, ein Material, dass auch in der Luftfahrt eine wichtige Rolle spielt», erklärte Korean Air. «Aerodynamik ist immens wichtig und Koreans Technologie und Wissen in der Luftfahrt werden auch im Sport helfen.» Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen auch die Entwicklung der Boeing B787 und des Airbus A350 unterstützt.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der nationalen Sport-Universität, den Hochschulen Sungkyunkwan, Inha und Southern California entwickelt die Airline Zweier- und Viererbobs. Bis November will das Konsortium die Schlitten entwickelt haben, getestet werden sie dann bis Februar 2015. Danach werden die Schlitten produziert und fortlaufend verbessert, bis sie schließlich bei den Olympischen Spielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang zum Einsatz kommen.

Hundertstel Sekunden entscheiden

Minimale Verbesserungen können bei Bobschlitten einen großen Effekt haben, da die Ergebnisse der Athleten meist nur um Hundertstel Sekunden voneinander abweichen. So schnitt etwa das deutsche Bob-Team bei den letzten Olympischen Spielen in Sotschi nicht gut ab - der deutsche Bobpilot Thomas Florschütz machte dafür die unter anderem von BMW entwickelten Bobs verantwortlich. Das südkoreanische Team hatte in Sotschi ebenfalls Probleme mit seinen Schlitten, die in den Niederlanden gefertigt wurden. Die beste Platzierung war ein 18. Platz.

Mehr zum Thema

ticker-korean-air-neu

Korean Air kommt mit Boeing 787-10 nach Zürich

ticker-korean-air-neu

Korean Air testet Ausklappmechanismus für Satellitenantenne

ticker-korean-air-neu

Korean Air und Asiana klagen gegen Kartellstrafen wegen Frankfurt-Flügen

ticker-korean-air-neu

Korean Air steigert 2025 Umsatz leicht, Gewinn bricht deutlich ein

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies