Karte von Miles and More: Keine Meilen mehr durch Abos.

MeilenprofiKlage bringt Meilensammlern Einschränkungen

Ein Kunde verklagt Miles & More und verlangt die Auszahlung seiner gesammelten Prämienmeilen. Für Meilensammler hat der Rechtsstreit bereits unliebsame Folgen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ein durch die Kanzlei CLLB vertretener Mandant fordert eine Auszahlung von 21.000 Euro für seine 700.000 gesammelten Miles-&-More-Prämienmeilen. Bei den Meilen seien alle Tatbestandsmerkmale für E-Geld erfüllt, erklärten die Rechtsanwälte in einer Mitteilung. Unter anderem werden Miles-&-More Meilen elektronisch gespeichert und stellen eine Forderung an den Emittenten dar.

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms können Meilen auf den unterschiedlichsten Wegen sammeln und einlösen. Dabei gilt seitens Miles & More kein offiziell festgelegter Gegenwert. Stattdessen schwankt dieser in Abhängigkeit von der gewählten Prämie. Bei Meilensammlern besonders beliebt sind daher Prämienflüge in der Business und First Class, denn bei diesen erzielt eine Meile im Schnitt einen besonders hohen Gegenwert. Als deutlich weniger attraktiv gelten dagegen zum Beispiel Artikel aus dem Online-Shop des Programms.

Transfermöglichkeiten eingefroren

Die Klage hat unmittelbare Auswirkungen auf Meilen- und Punktesammler. Seit kurzer Zeit ist es Nutzern zahlreicher Hotel- und Drittprogramme, darunter zum Beispiel Marriott Bonvoy, Hilton Honors und World of Hyatt, nicht mehr möglich ihre gesammelten Punkte in Miles & More Meilen umzuwandeln. Punkte dieser Programme können dauerhaft entgeltlich erworben werden und im Anschluss zu zahlreichen Vielfliegerprogrammen, darunter Miles & More, transferiert werden. Das Vielfliegerprpgramm der Lufthansa-Gruppe selbst hatte den Direktverkauf von Prämienmeilen bereits im Jahr 2014 eingestellt. Grund dürfte bereits damals das Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten gewesen sein.

Auf Anfrage bestätigte Miles & More Ende letzter Woche, dass die eingefrorenen Transfermöglichkeiten im Zusammenhang mit der E-Geld Klage stehen. Man könne nicht völlig ausschließen, dass die Möglichkeit, Loyalitätspunkte eines Partnerunternehmens im Ausland direkt und entgeltlich zu erwerben, als E-Geldgeschäft angesehen werden könnten. Es sei allerdings weiterhin möglich bei den betroffenen Partnern Meilen für Übernachtungen zu sammeln.

Mark Wolter ist freier Kolumnist von aeroTELEGRAPH. Er ist Gründer des Vielflieger- und Meilenportals meilenoptimieren.com. Seit er vor einigen Jahren entdeckte, dass dank Meilen auch Normalsterblichen der Weg in die First Class offen steht, analysiert er Vielfliegerprogramme und teilt die besten Tipps, Tricks und Strategien auf seiner Webseite. Die Meinung der freien Kolumnisten muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen.

Mehr zum Thema

Miles & More

Neue Award Flights bei Miles & More: Flexible Meilenwerte und breitere Tarifauswahl

Dieser Jet und das beste Meilenprogramm gehören zusammen: Airbus A350 von Air France.

Die besten Vielfliegerprogramme - und wo Miles and More landet

Delta-Flieger: Die Airline hat zu viele Statuskunden.

Delta hat zu viele Vielfliegende mit höchstem Status

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack