KLM Embraer in Schiphol: Samstagabend kann die Airline keine europäischen Passagiere mehr nach Amsterdam bringen.

Wochenend-ChaosKLM nimmt keine Passagiere nach Amsterdam an Bord

Der große Ansturm am Pfingstwochenende hat schwere Folgen für Fluggäste von KLM. In Schiphol ist der Flugbetrieb zusammengebrochen, die Airline muss drastische Maßnahmen ergreifen.

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Das Pfingstwochenende führt zu einem enormen Ansturm auf Flugverbindungen, die sich gerade noch im Normalisierungsprozess nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie befinden. KLM musste am Samstag (4. Juni) drastische Maßnahmen treffen, um den Betrieb zu stabilisieren. Unzählige Passagiere sind betroffen.

Die Fluggesellschaft wird für den Rest des Tages keine Fluggäste aus Europa mehr nach Amsterdam fliegen. «Um sicherzustellen, dass die Situation in Schiphol für Passagiere und Crew sicher und beherrschbar bleibt, hat KLM die folgenschwere Entscheidung getroffen, keine weiteren Passagiere nach Amsterdam zu befördern.»

Schiphol am Limit

Am Heimatflughafen von KLM, Amsterdam Schiphol, finden aktuell Bauarbeiten an einer Piste statt. Dadurch sind die Kapazitäten für Flugbewegungen zusätzlich limitiert, was bereits zu Verzögerungen führte.

«Wir wurden am Samstag mit unvorhergesehenen und akuten Umständen konfrontiert, die sich unserer Kontrolle entzogen. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen und Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn in Schiphol konnten viele Flugzeuge nicht in Amsterdam landen oder abfliegen», erklärt die Airline.

Vorbereitungen reichten nicht

Eigentlich hatte KLM sich auf den Ansturm am Pfingstwochenende vorbereitet. Noch am Freitag erklärte die Niederländische Fluggesellschaft, dass man 50 Flüge pro Tag streiche, um eine Überlastung des Flugbetriebs zu verhindern.

Außerdem hatte man Änderungen bei der Gepäckabfertigung für die Dauer des Wochenendes beschlossen, um zusätzliche Verzögerungen bei der Beladung zu vermeiden, wenn Passagiere ihre Anschlussflüge verpassen.

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