Fokker 70 von KLM Cityhopper: Kalt an Bord.

Panik über Deutschland

Im Cockpit einer Fokker 70 von KLM barst eine Scheibe. Die Maschine musste deshalb in Frankfurt notlanden.

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Flug KL1582 startete am Montag (13. Januar) wie üblich von Bologna nach Amsterdam. Um 7.10 Uhr morgens hob der Flieger in der norditalienischen Stadt mit 80 Passagieren an Bord ab. Und nichts deutete in den ersten rund sechzig Minuten des Fluges auf irgendwelche Probleme hin. Doch dann wurde es im Flugzeug plötzlich sehr kalt. «Die Temperatur war tief und die Klimanlage auf Vollbetrieb», erzählte eine Passagierin in der italienischen Online-Zeitung Il Resto del Carlino. Wegen der Wolkendecke habe man nicht gewusst, wo man sich gerade befinde. Das Fachportal Aviation Herald meldet, dass sich der Flug zum Zeitpunkt rund 150 Kilometer südöstlich von Frankfurt am Main befunden hatte.

Kurz darauf erfuhren die Passagiere gemäß dem Portal, weshalb es so eisig kalt geworden war. Die aus Pilotensicht linke Windschutzscheibe im Cockpit war geborsten. Sie wies danach tiefe Risse auf. Gemäß Aviation Herald wurden daraufhin die Sauerstoffmasken ausgeworfen. Und die Crew teilte den Reisenden wenige Minuten später mit, dass man eine Notlandung in Frankfurt machen werde. «Bereiten Sie sich für das Aufsetzen vor», soll eine Flugbegleiterin die Passagiere vorbereitet haben.

Angst vor dem Tod

Beruhigung trat dadurch nicht ein. «Es war die totale Panik, es war das Chaos. Wir haben alle gefürchtet, sterben zu müssen» sagte einer der Reisenden zu Il Resto del Carllino. Am Ende landete die Maschine aber problemlos in Frankfurt, wo sie von Rettungskräften erwartet worden war. Auch wenn sie um ihr Leben gefürchtet haben, keinem der Passagiere ist etwas passiert.

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