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Flottenerneuerung

KLM ersetzt Fokker durch Embraer

Die niederländische Fluggesellschaft ersetzt ihre alternden Fokker 70. Sie kauft weitere 17 Embraer 175 und 190. Das hilft KLM, zu sparen.

aeroTELEGRAPH

Abgestellte Fokker 70 von KLM Cityhopper: Bald ein Bild der Vergangenheit.

Der Fokker 70 tat KLM über viele Jahre treue Dienste. Und das Regionalflugzeug repräsentierte auch ein wenig den Nationalstolz. Immerhin stammt es ebenfalls aus den Niederlanden. Doch nun will die Fluglinie die verbleibenden 19 Stück ihrer Tochter KLM Cityhopper ausflotten. Die Fokker 70 sind inzwischen knapp zwanzig Jahre alt.

Wie KLM bekannt gibt, werden die Fokker 70 nach und nach durch 15 Embraer E175 und 2 E190 ersetzt. Der Auftrag hat einen Wert nach Listenpreisen von 764 Millionen Dollar. Das erste neue Flugzeug des brasilianischen Herstellers trifft bereits im Dezember 2015 in Amsterdam ein. Im Juni 2018 soll der Austausch ganz abgeschlossen sein. Die Flotte der niederländischen Regionalairline wird dann mit den bereits früher gekauften Embraer aus 30 E190 und 15 E175 bestehen.

Option für weitere Flieger – für KLM und Hop

Mit den neuen Fliegern kann KLM den Kerosinverbrauch markant senken und so die Kosten senken. Doch das ist nicht alles. KLM Cityhopper erhöht mit den neuen Fliegern auch die Kapazität. Die Fokker 70 besitzen 80 Sitzplätze, die Embraer E175 weisen 88 auf, die E190 sogar 100. Zudem sind die Kabinen leiser und bequemer.

Gleichzeitig sicherte sich KLM auch eine Option zum kauf weiterer 17 Embraer-Jets. Die gilt jedoch nicht nur für sie selbst, sondern auch die Schwester und Air-France-Tochter Hop.



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