Boeing 747-8 F: Die Fracht-Variante hält als einzige Version die Produktion des legendären Vierstrahlers am Leben.

Unbekannter Kunde bestelltKleiner Schub für 747-Programm

Boeing kann die Boeing 747-8 noch ein bisschen länger vor dem Produktionsende bewahren. Vor Kurzem kamen vier Frachter zur Orderliste hinzu. Wer die Jumbos bestellt hat, ist noch unklar.

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Die Zeiten, in denen die Boeing 747 als wahrer Kassenschlager galt, sind längst vorbei. Bereits vor vier Jahren musste der Hersteller die Produktionsrate des Klassikers auf ein Minimum zurückfahren. Seit der Auslieferung der letzten Passagierversion vor zwei Jahren rollt der Vierstrahler nur noch als Frachter aus den Fabrikshallen.

Aufatmen konnte Boeing im vergangenen Jahr; eine Order von UPS über 14 Flugzeuge rettete die Boeing 747 ins nächste Jahrzehnt. Nun kann das Programm nochmals einen kleinen Erfolg verbuchen. Boeing fügte zu seiner jüngsten Bestellungsübersicht vor Kurzem vier weitere Boeing 747-8 F hinzu. Unbekannt ist bisher noch, für wen die neuen Flugzeuge bestimmt sind. Der Hersteller listet den Auftrag bisher unter «unbekannte Kunden» auf.

Auslieferung nur noch in die USA und Russland

Aktuell flotten nur noch zwei Fluggesellschaften fabriksneue Boeing 747-8 F ein. Neben UPS, die zusammen mit einer vorherigen Bestellungen noch 19 Exemplare in Empfang nehmen wird, wartet  noch die russische Frachtgesellschaft Volga-Dnepr auf die Auslieferung einer letzten Jumbo-Jets. Zuvor hatte die Gesellschaft im letzten Jahr auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough nochmals fünf weitere Exemplare des Urgesteins nachgeordert.

Beide Gesellschaften haben bisher nicht öffentlich signalisiert, ihre 747-Flotten weiter aufstocken zu wollen. Da Volga-Dnepr mit ihren Töchtergesellschaften Air Bridge Cargo und Cargologic bereits zwei kleinere Betreiber der Boeing 747-8 besitzt, gilt die russische Frachtgruppe als wahrscheinlichster Kandidat für die neuen Flugzeuge.

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