Boeing 747-8: Flug ins Ungewisse.

Mangelnde NachfrageBoeing fährt Produktion der 747-8 herunter

Die Kunden für die Boeing 747-8 bleiben aus. Deshalb muss der amerikanische Flugzeugbauer die Ausstoßrate erneut zurückfahren - auf das absolute Minimum.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Prognosen klangen vielversprechend. In der Größenklasse von 400 und mehr Passagieren würden bis 2025 rund 900 neue Flugzeuge benötigt, so Boeing vor zehn Jahren. Und von diesem Kuchen wollte sich der amerikanische Flugzeugbauer selbst ein großes Stück abschneiden. Denn mit der Neuversion seines Klassikers 747 hatte er eben ein passendes Produkt auf den Markt gebracht. Die 747-8 sei leiser, treibstoffsparender und angenehmer für Passagiere, erklärte Boeing.

Die Hoffnung auf eine Orderflut hat sich aber nicht erfüllt. Bis heute sammelte Boeing nur gerade 120 Bestellungen für die 747-8 ein. Und der Trend zeigt nach unten. 2015 bekam der Konzern vier neue Aufträge, 2014 waren es nur zwei gewesen. Der Arbeitsvorrat bei dem neuen Jumbo-Jet neigt sich langsam dem Ende zu. Deshalb kürzt Boeing nun die Produktionsrate ein weiteres Mal.

Ab 2016 nur noch eine Boeing 747-8 pro Monat

Es ist die vierte Reduktion des Ausstoßes innerhalb von zwei Jahren. Ab März 2016 wird pro Monat nur noch eine Boeing 747-8 das Werk verlassen. Bis anhin waren es noch 1,3, 2013 gar noch 2,0 Flieger pro Monat gewesen. Die 1,0 werden gemeinhin als unterste Schwelle für die Profitabilität angesehen.

Boeing glaubt denn auch weiterhin an die 747-8 - aber vor allem im Frachtgeschäft. Einen Schub verlieh dem Programm an der Paris Air Show zumindest die Absichterklärung von Volga Dnepr, bis zu 20 747-8 zu kaufen. Doch auch dieser Auftrag alleine rettet das Programm nicht langfristig.

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier