Karte von Miles and More: Keine Meilen mehr durch Abos.

MeilenprofiKlage bringt Meilensammlern Einschränkungen

Ein Kunde verklagt Miles & More und verlangt die Auszahlung seiner gesammelten Prämienmeilen. Für Meilensammler hat der Rechtsstreit bereits unliebsame Folgen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ein durch die Kanzlei CLLB vertretener Mandant fordert eine Auszahlung von 21.000 Euro für seine 700.000 gesammelten Miles-&-More-Prämienmeilen. Bei den Meilen seien alle Tatbestandsmerkmale für E-Geld erfüllt, erklärten die Rechtsanwälte in einer Mitteilung. Unter anderem werden Miles-&-More Meilen elektronisch gespeichert und stellen eine Forderung an den Emittenten dar.

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms können Meilen auf den unterschiedlichsten Wegen sammeln und einlösen. Dabei gilt seitens Miles & More kein offiziell festgelegter Gegenwert. Stattdessen schwankt dieser in Abhängigkeit von der gewählten Prämie. Bei Meilensammlern besonders beliebt sind daher Prämienflüge in der Business und First Class, denn bei diesen erzielt eine Meile im Schnitt einen besonders hohen Gegenwert. Als deutlich weniger attraktiv gelten dagegen zum Beispiel Artikel aus dem Online-Shop des Programms.

Transfermöglichkeiten eingefroren

Die Klage hat unmittelbare Auswirkungen auf Meilen- und Punktesammler. Seit kurzer Zeit ist es Nutzern zahlreicher Hotel- und Drittprogramme, darunter zum Beispiel Marriott Bonvoy, Hilton Honors und World of Hyatt, nicht mehr möglich ihre gesammelten Punkte in Miles & More Meilen umzuwandeln. Punkte dieser Programme können dauerhaft entgeltlich erworben werden und im Anschluss zu zahlreichen Vielfliegerprogrammen, darunter Miles & More, transferiert werden. Das Vielfliegerprpgramm der Lufthansa-Gruppe selbst hatte den Direktverkauf von Prämienmeilen bereits im Jahr 2014 eingestellt. Grund dürfte bereits damals das Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten gewesen sein.

Auf Anfrage bestätigte Miles & More Ende letzter Woche, dass die eingefrorenen Transfermöglichkeiten im Zusammenhang mit der E-Geld Klage stehen. Man könne nicht völlig ausschließen, dass die Möglichkeit, Loyalitätspunkte eines Partnerunternehmens im Ausland direkt und entgeltlich zu erwerben, als E-Geldgeschäft angesehen werden könnten. Es sei allerdings weiterhin möglich bei den betroffenen Partnern Meilen für Übernachtungen zu sammeln.

Mark Wolter ist freier Kolumnist von aeroTELEGRAPH. Er ist Gründer des Vielflieger- und Meilenportals meilenoptimieren.com. Seit er vor einigen Jahren entdeckte, dass dank Meilen auch Normalsterblichen der Weg in die First Class offen steht, analysiert er Vielfliegerprogramme und teilt die besten Tipps, Tricks und Strategien auf seiner Webseite. Die Meinung der freien Kolumnisten muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen.

Mehr zum Thema

Flexible Meilenwerte für Award Flights

Neue Award Flights bei Miles & More: Flexible Meilenwerte und breitere Tarifauswahl

Dieser Jet und das beste Meilenprogramm gehören zusammen: Airbus A350 von Air France.

Die besten Vielfliegerprogramme - und wo Miles and More landet

Delta-Flieger: Die Airline hat zu viele Statuskunden.

Delta hat zu viele Vielfliegende mit höchstem Status

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin