Airbus von Kingfisher: Ein Großteil der Flotte muss am Boden bleiben.

Kingfisher: Kein Kerosin, keine Iata

Zwei drastische Rückschläge musste die indische Airline dieser Tage wegstecken. Der Kampf ums Überleben wird immer härter.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Langsam sieht es wirklich nicht mehr so aus, als könnte Kingfisher Airlines den Kopf noch selbst aus der Schlinge ziehen. Am Mittwoch (7. März) erlitt die angeschlagene Fluggesellschaft des indischen Milliardärs Vijay Mallya gleich zwei Rückschläge. Die Iata warf die Airline aus ihrem Abrechnungssystem, weil sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnte. Das geschah schon zum zweiten Mal in etwas mehr als einem Monat, berichtet die Zeitung Times of India. Beim ersten Mal hatte der internationale Luftfahrtverband Kingfisher innerhalb von zehn Tagen wieder aufgenommen. Wie lange es nun dauern wird, ist nicht klar. Sobald die Fluglinie die nötigen Bedingungen wieder erfülle und zahlen könne, werde man sie wieder aufnehmen, heißt es bei der Iata.

Noch Ende Februar hatte Vijay Mallya ziemlichen Optimismus verbreitet. Man habe nun endlich Investoren gefunden, die Kingfisher aus der Krise helfen wollen, hatte er verkündet. Gleich zwei Investoren hätten Interesse daran, wie die indische Finanzzeitung Economic Times berichtet. Es handele sich dabei um zwei große indische Unternehmen. Zwischenzeitlich wurden auch Iberia- und British-Airways-Dachgesellschaft IAG und Etihad als Interessenten herum geboten. Es ging um einen Anteil von insgesamt 24 Prozent an der maroden Airline. Doch die Firmen dürften sich ihre Entscheidung nun noch einmal genau überlegen.

Ölfirmen beliefern nicht mehr

Denn zusätzlich zur Sperre der Iata haben offenbar auch Ölfirmen nun aufgehört, die Airline zu beliefern. Wie der Fernsehsender NDTV berichtet, seien sieben Flüge am Mittwoch in Mumbai am Boden geblieben, weil sie keinen Treibstoff erhalten hätten. Laut der Zeitung Hindustan Times bestätigte der Mineralölriese Hindustan Petroleum Corporation, dass man die Lieferungen an Kingfisher gestoppt habe, da die Fluggesellschaft nicht mehr zahle.

Für die Passagiere ist das nur ein weiteres Ärgernis unter vielen. Von der 64 Flieger zählenden Flotte sind momentan ohnehin nur 28 im Einsatz. Da die indische Luftfahrtbehörde DCGA befürchtet hatte, dass die Zahlungsunfähigkeit auch Wartung und Reparatur der Flugzeuge beeinträchtigt, musste Kingfisher kürzlich einen Großteil der Flotte grounden. Die Anzahl der Flüge hatte sich dadurch mehr als halbiert. Auch das Personal trat am vor drei Wochen spontan in Streik, da es seit zwei Monaten keinen Lohn erhalten hatte. Dadurch fielen zahlreiche Flüge aus.

Mehr zum Thema

ticker-gulfstream

Gulfstream G700 in Indien zugelassen

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Die Produktion von Embraer in São José dos Campos: Bald auch ein Werk in Indien.

Embraer lässt seine Regionaljets künftig auch in Indien bauen

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin