Pommes: Der Ketchup musste mit einer Boeing 747 hergeflogen werden.

Air Charter ServiceKetchup-Bomber verhindert Fastfood-Krise

Pommes ohne Ketchup? Für viele ist das undenkbar. Wegen einer akuten Knappheit der roten Soße musste nun ein Jumbo-Jet einen Sonderauftrag ausführen.

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Manchmal muss es einfach schnell gehen. Etwa, wenn ausgerechnet einer Fastfood-Kette der Ketchup ausgeht. Pommes Frites ohne Soße zu essen, ist für viele Kunden keine Option. Genau so eine solche Ketchup-Krise gab es aber kürzlich bei einer US-Fastfood-Kette, die hunderte Restaurants im Nordosten und Südosten der USA betreibt. Den Ketchup, der in Kalifornien produziert wird, per Lkw herbeizuschaffen, war keine Option. Das hätte zu lange gedauert.

Also wandte sich das Management an Air Charter Service. Der britische Passagier- und Frachtflug-Vermittler erhielt einen Anruf. «Als der Vorrat an Ketchup-Tütchen so weit geschrumpft war, dass der Bestand fast gänzlich aufgebraucht war, wandte sich das Unternehmen an uns», erzählt Richard Thompson, Nordamerika-Chef von Air Charter Service.

Jumbo brachte 90 Tonnen Ketchup

Man wolle zwei Flugzeuge chartern, um 90 Tonnen Ketchup in kleinen Tütchen in das Einzugsgebiet zu holen. Schließlich ging das ganze auch mit nur einem Jet. Eine Boeing 747 transportierte die Tomatensoße erst einmal von Los Angeles nach Pennsylvania. Dann wurde der restliche Ketchup nach Georgia geflogen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Airline in Amerika eine Restaurantkette rettet. Vor zwei Jahren drohte einer Steakhouse-Kette, ausgerechnet zum Thanksgiving-Fest das Fleisch auszugehen. Zwei Tonnen wurden eilig herbeigeflogen und die Krise wurde abgewendet.

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