Boeing 737 von Kenya Airways: Keine Flüge nach Tanzania erlaubt.

Konkurrent profitiertKenya Airways aus dem Nachbarland ausgesperrt

Airlines aus Kenya dürfen wegen eines Streits um Einreisebedingungen nicht nach Tanzania fliegen. In die Lücke springt ein Konkurrent.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits vor Covid-19 war Kenya Airways schwer angeschlagen und benötigte Staatshilfe. Mit ausgedünnter Flotte hat die Nationalairline im August ihre internationale Flüge wieder gestartet. Sie verzeichnet aber noch eine schlechte Auslastung.

Kenya Airways leidet aber auch unter einem Streit zwischen Kenya und Tanzania. Aus über 100 Staaten dürfen Personen aktuell nach Kenya einreisen, ohne anschließend für zwei Wochen in Quarantäne zu müssen. Nicht auf dieser kürzlich erweiterten Liste steht das Nachbarland. Als Folge verweigert Tanzania seit Ende August mehreren kenyanischen Fluglinien Lande- und Überflugsrechte.

15 wöchentliche Flüge fallen weg

Kenya Airways dürfte theoretisch annähernd 20 Ziele in Tansania anfliegen. Sie verband ihr Heimatdrehkreuz Nairobi aber nur mit den Flughäfen mit Dar es Salaam, Kilimanjaro International und Sansibar. Für den Neustart plante sie insgesamt 15 Flüge pro Woche.

Dass diese Flüge für Kenya Airways aktuell ausfallen, will sich eine andere afrikanische Fluglinie zunutze machen. Rwandair aus Ruanda kündigte Ende August an, Flüge zwischen Kenya und Tanzania anzubieten. Sie springt so in die Lücke, welche die Nationalairline hinterlässt.

Gleiche Routen mit Umweg

Mit Zwischenstopp im Heimatdrehkreuz Kigali will Rwandair drei wöchentliche Flüge zwischen Nairobi und den Flughäfen Dar es Salaam und Kilimanjaro International anbieten. Die ersten Flüge starten am 11. September.

Mehr zum Thema

Dash 8 von Fly Westaf: Flotte von fünf Dash 8.

Westafrika bekommt eine Billigairline

Boeing 737-700 von Camair-Co: Drei große Interessenten?

Privatisierung soll Camair-Co vor Untergang retten

Jet von Airlink: Künftig Südafrikas Nummer eins?

Airlink will Südafrikas Swiss werden

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies