Boeing 737-700 von Camair-Co: Drei große Interessenten?

KamerunPrivatisierung soll Camair-Co vor Untergang retten

Die Regierung von Kamerun will die angeschlagene Nationalairline loswerden. Drei große Fluggesellschaften sollen Interesse an Camair-Co zeigen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Belegschaft von Camair-Co geht mittlerweile auf die Barrikaden. Bereits seit März kann die Nationalfluglinie von Kamerun keine Löhne mehr zahlen und kann auch nicht mehr für die Krankenversicherung aufkommen. Annähernd 400 Mitarbeiter musste sie bereits entlassen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der extrem hoch verschuldeten Airline das Grounding gedroht.

Dieses Jahr setzt die Corona-Krise der erst acht Jahre alten Camair-Co zusätzlich zu. Wie lokale Medien berichten, plant die Regierung Kameruns, die Fluglinie als Rettungsmaßnahme zu privatisieren. 51 Prozent der Anteile sollen an einen privaten Investor verkauft werden, um an frische Mittel zu kommen.

Interessenten vom Golf und aus Afrika

Möglicherweise könnte Camair-Co dabei eine Partnerschaft mit einer großen Golfairline eingehen. Unter den Interessenten sollen sich Emirates und Qatar Airways befinden, berichtet die kamerunische Nachrichtenseite Camer. Auch Afrikas größte Fluglinie Ethiopian Airlines soll laut internen Quellen als Käufer der Anteile im Gespräch sein.

Bereits lange drängen Politiker in Kamerun auf eine Privatisierung von Camair-Co. Seit Jahren verursacht die Fluglinie hohe Kosten für Kamerun. Aktuell liegen ihre Schulden bei umgerechnet annähernd 170 Millionen Euro. Auch liegt ihre überschaubare Flotte größtenteils brach.

Flotte fast komplett am Boden

Vergangenes Jahr war mit zwei Boeing 737-700 und einer Boeing 767 die Hälfte ihrer Flotte flugunfähig. Nach Information der Nachrichtenseite L.Frii ist aktuell nur noch ein kleineres Kurzstreckenflugzeug vom Typ MA-600 flugfähig.

Mehr zum Thema

Eine ehemalige Swiss-Avro-RJ100 landet auf St. Helena: Atlantic Star führte einmal einen Testflug durch.

Atlantic Star will es 2021 wieder versuchen

Flieger von Air Djibouti: Die wiederbelebte Nationalairline startete mit einer Boeing 737-400.

Air Djibouti will sich von Corona nicht ausbremsen lassen

Airbus A330 von South African Airways: Nicht mehr in der Flotte.

South African fliegt Airbus A350 nach Teruel aus

Emirates

Emirates präsentiert die Lounge der Zukunft - und die Zukunft beginnt in Deutschland

Video

cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin