Der Salzsee Tso Kar in der umstrittenen Region Kashmir: Der Konflikt um die Region trifft die Luftfahrt.

Alle Lufthansa-Airlines betroffenLuftraumsperre zwingt Swiss zu Tankstopp

Pakistan und Afghanistan haben wegen der Kaschmir-Krise ihre Lufträume gesperrt. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines müssen Umwege und Tankstopps einplanen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Konflikt um die Region Kaschmir ist schon alt, nun spitzt er sich aber gerade wieder zu und droht zu eskalieren. Das trifft auch die Luftfahrt. Nach Gefechten mit Indien hat Pakistan am Mittwoch (27. Februar) seinen Luftraum geschlossen. Das benachbarte Afghanistan zog nach und untersagte ebenfalls jegliche Überflüge.

Viele Fluggesellschaften sind nun gezwungen, Umwege zu fliegen - so auch europäische Anbieter auf dem Weg nach Asien. Die Airlines der Lufthansa-Gruppe haben bereits reagiert. «Bei uns sind die Flüge OS25 von Wien nach Bangkok und OS26 von Bangkok nach Wien betroffen», so eine Sprecherin von Austrian Airlines auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. Diese würden nun bis zu 45 Minuten länger dauern.

Swiss verschiebt Hongkong-Flug

Bei Swiss sind gleich mehrere Routen betroffen. Flug LX146, der am Mittwochmittag von Zürich Richtung Delhi startete, muss umgeleitet werden und wird laut einer Sprecherin rund eine Stunde länger als üblich dauern. Flug LX181 von Bangkok nach Zürich muss einen Tankstopp in Muscat im Oman einlegen, statt die Strecke wie üblich nonstop zu absolvieren. Dadurch wird die eingesetzt Boeing 777 am späten Abend nicht Flug LX138 von Zürich nach Hongkong antreten können. Dieser wird auf Donnerstagmorgen verschoben. Die Planung für die kommenden Tage laufe noch, so die Sprecherin.

Lufthansa will keine konkreten Zahlen nennen. Ein Sprecher sagt lediglich, vor allem die Umplanung der Verbindungen nach Delhi sei eine Herausforderung. Auch Routen nach Singapur und Bangkok seien betroffen. Man sei jedoch «verhalten optimistisch», dass es weder zu Flugstreichungen noch zu größeren Verspätungen kommen werde. Um Verzögerungen von rund einer Stunde wird aber auch Lufthansa kaum herumkommen.

Spicejet mit viel Verspätung

Umgehend reagiert hat auch Thai Airways. Die Fluggesellschaft hat ihre drei Flüge von Frankfurt und München nach Thailand am Mittwoch gleich annulliert. Zudem hat sie den Flug TG926 von Phuket nach Frankfurt gestrichen.

Eine heftige Verspätung dokumentierte derweil der Flugverfolgungsdienst Flightradar: Eine Boeing 737 von Spicejet wird demnach für den Flug SG22 von Kabul nach Delhi zwischen fünf und sechs Stunden brauchen - sonst sind es gerade mal eine Stunde und 40 Minuten.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa wird auch im Winter zwischen Münster/Osnabrück und München fliegen

ticker-lufthansa

Lufthansa tauscht Flugzeuge auf USA-Strecken aus

Airbus A319 von Lufthansa am BER: Die Airline fliegt von Frankfurt weniger nach Berlin.

Lufthansa kürzt auch im Winter innerdeutsche Verbindungen

allegris first class lufthansa atr 72 dat

Aus der First Class-Suite im Airbus A350 in eine ATR 72 ohne freien Nebensitz

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil