De Havilland Canada DHC-5: Nur noch wenige zivile Betreiber.

De Havilland CanadaKanadisches Supertalent DHC-5 wird immer rarer

In Südsudan ist eine De Havilland Canada DHC-5 verunglückt. Es war eines der letzten zivilen Exemplare des Turbopropklassikers aus Kanada, der ein großes Talent hat.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ohne die Armee der Vereinigten Staaten gäbe es dieses Flugzeugmodell wohl nicht. 1962 schrieb sie einen Wettbewerb zur Lieferung eines Flugzeugs aus, das genauso viel wie die CH-47-Chinook-Hubschrauber von Boeing tragen und auf kurzen, unbefestigten Pisten starten und landen konnte. De Havilland Canada entwarf in der Folge ein Flugzeug, das auf ihrer DHC-4 Caribou basierte, die bereits erfolgreich bei der United States Army flog.

Die Fachleute des kanadischen Flugzeugbauers präsentierten ein deutlich verbessertes Turbopropflugzeug. Die DHC-5 Buffalo war mit 24,1 Meter rund zwei Meter länger als ihre Vorgängerin, mit 22,3 Tonnen war ihr maximales Startgewicht rund zehn Tonnen höher und sie konnte mit 41 Personen auch elf Soldatinnen und Soldaten mehr transportieren. Angetrieben wurde sie von zwei stärkeren General Electric-T64-Motoren.

Sehr kurze Start- und Landedistanz

Vor allem aber brauchte sie trotz einer viel höheren Nutzlast eine noch kürzere Start- und Landedistanz. Sie kann dank Tragflächen mit starkem Auftrieb und der großen, durchgehenden Klappen auf nur 370 Meter starten und 300 Meter landen. Das ist deutlich weniger, als viele deutlich leichtere Flugzeuge brauchen.

Die US Army war überzeugt. 1963 erteilte sie den Auftrag, am 9. April 1964 absolvierte die DHC-5 ihren Erstflug und 1965 lieferte De Havilland Canada das erste Exemplar des neuen Modells aus, das in der US-Armee zuerst YAC-2, dann CV-7A und schließlich C-8A genannt wurde. Insgesamt 122 Stück des Schulterdeckers bauten die Kanadier bis zum Produktionsende im Jahr 1986.

Vor allem bei Armeen im Einsatz

Noch heute fliegen weltweit mehr als 50 De Havilland Canada DHC-5. Die meisten von ihnen sind militärisch unterwegs - für die Streitkräfte von Ägypten, Ecuador, Indonesien, Kamerun, Kanada, Kenya, Mexiko, Sambia, Sudan, Togo und Peru. Zivil waren zuletzt noch vier Exemplare des Flugzeugs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 420 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von 1100 Kilometern unterwegs - oftmals im Auftrag internationaler Organisationen wie der Uno.

Nun ist es eines weniger. Am Donnerstag (8. August) geriet eine De Havilland Canada DHC-5 bei der Landung am Flugfeld Pieri Payam in Südsudan von der Bahn. Der Frachter von Nyasa Air Charters krachte in Häuser und ging in Flammen auf. Die beiden Piloten wurden dabei verletzt und werden im Krankenhaus behandelt. Die verunglückte DHC-5 trug das Kennzeichen 7Q-STB und die Seriennummer 95. Sie war 1979 gebaut worden.

Mehr zum Thema

De Havilland Canada Dash 8-400: Steht vor einem Comeback.

De Havilland will Dash-8-Produktion wieder aufnehmen

Am 20. Mai 1965 flog die DHC 6 Twin Otter zum allerersten Mal. Die Turbopropmaschine ist 15,8 Meter lang und weist eine Spannweite von 19,8 Meter auf.

Twin Otter - 57 Jahre alt und noch kein bisschen müde

Russlands An-2-Nachfolgerin hat einen alten Kern

Russlands An-2-Nachfolgerin hat einen alten Kern

Die verunglückte Boeing 727: Brach entzwei.

Boeing 727 kracht bei Bruchlandung in McDonnell Douglas MD-82

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies