CF-188 der kanadischen Luftwaffe: Passagierjet gestoppt (Archivbild).

Kampfjets fangen Passagierflieger ab

Die kanadische Luftwaffe schickte zwei Flieger los, weil sich eine Boeing B767 von Euro Atlantic Airways merkwürdig verhielt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Maschine war am Montag (16. Juli) um 12.35 Uhr Ortszeit in Paris Orly gestartet. Ihr Ziel war der Lester-B.-Pearson-Flughafen in Toronto. Um 13.50 Uhr befand sie sich bereits weit über heimischem Territorium, als die 303 Passagiere an Bord plötzlich eine überraschende Entdeckung machten, falls sie gerade aus dem Fenster blickten. Neben der Boeing B767-300 flogen zwei Kampfjets der kanadischen Luftwaffe her. Sie hatten den Auftrag den Flieger zu stoppen. Denn die Crew der Passagiermaschine der portugiesischen Euro Atlantic Airways, welche die Strecke im Auftrag der kanadischen Sunwing Airlines flog, hatte seit einiger Zeit nicht mehr auf die Anfragen der kanadischen Fluglotsen reagiert. Das Nordamerikanische Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando Norad hatte deshalb Alarm ausgelöst.

Die kanadische Luftwaffe liess deshalb von ihrer Basis in Bagotville zwei CF-188 Hornet aufsteigen. Das ist seit den Attacken vom 11. September 2001 ein Standardvorgehen, wenn Flugzeuge nicht mehr reagieren. «Die Armee interveniert, weil so etwas derart außergewöhnlich ist, dass man eine Entführung des Fliegers annimmt», sagte Sicherheitsexperte Michel Juneau-Katsuya gegenüber Radio Canada. Darum schickte man die militärische Eskorte los. In einem Extremfall hätten die Flieger gar die Erlaubnis, die Maschine abzuschießen, so der Armeekenner. Die Kampfflieger erreichten die B767 schließlich über der Stadt Québec.

Sichere Landung am Ziel

Zum Ernstfall kam es zum Glück nicht. Die CF-188 Hornet flogen eine Weile neben der Passagiermaschine her, bis die Crew die Kommunikation mit Hilfe der Kampfpiloten wieder herstellen konnte. Sie war wegen einer technischen Panne ausgefallen, wie sich später herausstellte. 70 Minuten nach dem Vorfall landete die Maschine sicher in Toronto.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies