Nicht enthalten ist in der Zahl die militärische Variante Airbus A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport). 29 Stück wurden bisher davon gebaut.

Airbus A330 MRTTKanadas Regierung fliegt künftig mit Airbus A330

Kanadas Regierungsflieger kommen in die Jahre. Bei der Erneuerung der Flotte von Airbus A310 hat Boeing das Nachsehen. Erneut kommt der europäische Rivale zum Zug.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bisher war der kanadische Premierminister mit einem Oldtimer unterwegs. Im Vergleich zu Deutschlands neuen Airbus A350 sieht der A310 der kanadischen Luftwaffe ziemlich bescheiden und alt aus. Dennoch ist der kleine dicke Airbus aus dem nordamerikanischen Staat ein schöner und seltener Anblick.

CC-150 Polaris werden die zu Mehrzweckfliegern umgebauten Airbus A310 offiziell genannt. Fünf Stück davon besitzt die Royal Canadian Air Force. Die Tage der VIP- und Tankflugzeuge sind allerdings gezählt. Die Regierung in Ottawa hat sich entschieden, die Jets zu ersetzen. Und wieder kommt Airbus zum Zug.

Fast 44 Jahre im Dienst

Laut Airbus erfüllt das Modell A330 MRTT die Ansprüche der kanadischen Luftwaffe. Daneben bot laut einem Bericht der Zeitung Ottawa Citizen auch Boeing mit ihrer auf der 767 basierenden KC-46 mit. Doch die Amerikaner fielen kürzlich aus dem Rennen. Und so wurde der Weg für die Europäer frei.

Terry Wood, ein Mitglied des kanadischen Verteidigungsministeriums, kündigte deshalb baldige Gespräche mit Airbus an. Die sechs A330 MRTT im Wert von rund vier Milliarden Dollar lösen die CC-150 aber nicht direkt ab. Erst ab 2028 fliegt der erste Mehrzweckflieger auf Basis des A330-200 für die Canadian Air Force. Bis 2031 soll die A310-Flotte dann komplett ersetzt werden, bis dahin hat sie ein Durchschnittsalter von fast 44 Jahren erreicht.

VIP-Flieger für Kanada

Die neuen Flugzeuge dienen mehreren Zwecken. Neben 111 Tonnen Treibstoff für Tankmissionen können sie auch Truppen mitführen. Die Premierministerin oder der Premieerminister wird ebenfalls auf den Airbus A330 umsteigen.

Neben Kanada haben auch weitere Länder wie Frankreich, Großbritannien und Australien den europäischen Tanker bestellt. Von den 60 bestellten Exemplaren wurden bereits 46 ausgeliefert, mit den Flugzeugen für die kanadische Luftwaffe bleiben 20 offene Bestellungen.

Mehr zum Thema

Airbus A310 von Yemenia: Die Airline hatte insgesamt sechs Exemplare des Langstrecken-Fliegers in der Flotte.

Der Airbus A310 macht sich immer rarer

Autsch: Die Nase der CC-150 Polaris Nummer 01 knallte im Hangar in die Rückwand.

Kanadas Air Force One rollt in eine Mauer

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

Video

Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies