WC-Papier: Wertvolles Gut.

SparenKabinenpersonal von Aeroflot muss über WC-Papier wachen

Die russische Nationalairline hat Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter angewiesen, über die Bestände an WC-Papier an Bord genau zu wachen und Buch zu führen. Dahinter dürfte Spardruck bei Aeroflot stecken.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In Zeiten der Sowjetunion und auch in den ersten Jahren nach ihrem Untergang kam es immer wieder zur Knappheit der besonderen Art. Vor allem in ländlicheren Regionen konnte es passieren, dass es in den Läden kein Toilettenpapier zu kaufen gab. Und so mussten sich die Bürgerinnen und Bürger mit vorausschauendem Horten oder mit Zeitungspapier behelfen.

Das ist im heutigen Russland ganz anders. Dennoch sorgt sich Aeroflot offensichtlich um die Bestände an Toilettenpapier. Die russische Nationalairline hat seine Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter angewiesen, WC-Papier, aber auch Servietten und Papierhandtücher, an Bord genau im Auge zu behalten, wie das über Telegram verbreitete Nachrichtenportal Baza schreibt.

Zählen und dann versiegeln

Man solle Bestände nur auffüllen, wenn das Material wirklich aufgebraucht worden sei. Ersatzrollen dürften niemals in zugänglichen Bereichen gelagert werden, heißt es von Aeroflot weiter. Das ist nicht alles. Nach der Landung muss alles unbenutzte Material gezählt, versiegelt und dem Bodenpersonal ausgehändigt werden, so die Fluggesellschaft im Schreiben an das Kabinenpersonal.

Vorerst handelt es sich nur um einen Test in der laufenden Woche und nur auf den Flügen zwischen Moskau und Antalya sowie Istanbul. Doch die Maßnahme könne auch auf Dauer eingeführt werden, so Aeroflot. Ob Sparmaßnahmen der Grund für die Anweisung sind, ist nicht klar, aber wahrscheinlich.

Aeroflot braucht frisches Geld

Diese Woche gab die Fluggesellschaft eine Kapitalerhöhung bekannt. Sie will bis zu 185,2 Milliarden Rubel (3 Milliarden Euro) durch die Ausgabe neuer Aktien einnehmen. Will der Staat, der gemäß den neuesten verfügbaren Angaben 57 Prozent der Aktien hält, seinen Anteil nicht verkleinern, muss er also mindestens 1,7 Milliarden investieren. Da viele private und professionelle Anteilseigner bei der Kapitalerhöhung aber wohl nicht mitmachen werden, dürfte die staatliche Investition deutlich höher ausfallen.

Mehr zum Thema

Produktion des Superjet 100: Aeroflot will aufstocken.

Aeroflot will 300 russische Flugzeuge bestellen

Airbus A330 von Aeroflot: Neue Wendung im Fall Sri Lanka.

Aeroflot darf Airbus A330 aus Sri Lanka ausfliegen

Airbus A330 von Aeroflot: Noch schärfere Sanktionen im Vereinigten Königreich.

Britische Regierung verhindert Slot-Verkauf von Aeroflot und Co.

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack