WC-Papier: Wertvolles Gut.

SparenKabinenpersonal von Aeroflot muss über WC-Papier wachen

Die russische Nationalairline hat Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter angewiesen, über die Bestände an WC-Papier an Bord genau zu wachen und Buch zu führen. Dahinter dürfte Spardruck bei Aeroflot stecken.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In Zeiten der Sowjetunion und auch in den ersten Jahren nach ihrem Untergang kam es immer wieder zur Knappheit der besonderen Art. Vor allem in ländlicheren Regionen konnte es passieren, dass es in den Läden kein Toilettenpapier zu kaufen gab. Und so mussten sich die Bürgerinnen und Bürger mit vorausschauendem Horten oder mit Zeitungspapier behelfen.

Das ist im heutigen Russland ganz anders. Dennoch sorgt sich Aeroflot offensichtlich um die Bestände an Toilettenpapier. Die russische Nationalairline hat seine Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter angewiesen, WC-Papier, aber auch Servietten und Papierhandtücher, an Bord genau im Auge zu behalten, wie das über Telegram verbreitete Nachrichtenportal Baza schreibt.

Zählen und dann versiegeln

Man solle Bestände nur auffüllen, wenn das Material wirklich aufgebraucht worden sei. Ersatzrollen dürften niemals in zugänglichen Bereichen gelagert werden, heißt es von Aeroflot weiter. Das ist nicht alles. Nach der Landung muss alles unbenutzte Material gezählt, versiegelt und dem Bodenpersonal ausgehändigt werden, so die Fluggesellschaft im Schreiben an das Kabinenpersonal.

Vorerst handelt es sich nur um einen Test in der laufenden Woche und nur auf den Flügen zwischen Moskau und Antalya sowie Istanbul. Doch die Maßnahme könne auch auf Dauer eingeführt werden, so Aeroflot. Ob Sparmaßnahmen der Grund für die Anweisung sind, ist nicht klar, aber wahrscheinlich.

Aeroflot braucht frisches Geld

Diese Woche gab die Fluggesellschaft eine Kapitalerhöhung bekannt. Sie will bis zu 185,2 Milliarden Rubel (3 Milliarden Euro) durch die Ausgabe neuer Aktien einnehmen. Will der Staat, der gemäß den neuesten verfügbaren Angaben 57 Prozent der Aktien hält, seinen Anteil nicht verkleinern, muss er also mindestens 1,7 Milliarden investieren. Da viele private und professionelle Anteilseigner bei der Kapitalerhöhung aber wohl nicht mitmachen werden, dürfte die staatliche Investition deutlich höher ausfallen.

Mehr zum Thema

Produktion des Superjet 100: Aeroflot will aufstocken.

Aeroflot will 300 russische Flugzeuge bestellen

Airbus A330 von Aeroflot: Neue Wendung im Fall Sri Lanka.

Aeroflot darf Airbus A330 aus Sri Lanka ausfliegen

Airbus A330 von Aeroflot: Noch schärfere Sanktionen im Vereinigten Königreich.

Britische Regierung verhindert Slot-Verkauf von Aeroflot und Co.

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil