Die OE-LPL in Leipzig/Halle.

OE-LPLJetzt fliegt Austrian Airlines mit ihrem ersten Dreamliner

Die österreichische Lufthansa-Tochter hat die Trainingsflüge mit ihrem ersten Dreamliner abgeschlossen. Die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen OE-LPL ist jetzt auf Kurzstrecken unterwegs.

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Vor einer Woche war er in Wien angekommen. Seither bereitete Austrian Airlines ihren ersten Dreamliner für den Einsatz vor. Nach drei Tagen in der Technik begann er schließlich mit Trainingsflügen.

Am Freitag flog die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen OE-LPL morgens von der österreichischen Hauptstadt zum Flughafen Leipzig/Halle. Dort drehte sie dann fünf Platzrunden, bevor sie wieder nach Wien zurückkehrte. Am Samstag stand dasselbe auf dem Programm, aber in reduziertem Umfang. Am Sonntag machte der Dreamliner nochmals dasselbe, aber verkürzt und in Bratislava. Mit den vielen Starts und Landungen können die Pilotinnen und Piloten von Austrian Airlines das Verhalten des neuen Modells vertieft kennenlernen.

Dreamliner von Austrian Airlines ganz in Weiß

Am Pfingtsmontag (20. Mai) nahm die Lufthansa-Tochter die regulären Flüge mit ihrem neuen Langstreckenflugzeug auf. Sie setzte es nach Frankfurt und Berlin und zurück ein. Mit den Kurzstreckenflügen können sich die Crews von Austrian Airlines nochmals mit dem neuen Modell vertraut machen. Deshalb wird die Boeing 787 auch vorerst weiterhin in Europa eingesetzt.

Ab dem 15. Juni schickt Austrian Airlines den Dreamliner mit der Seriennummer 62735 dann in den Langstreckenbetrieb. Zuerst geht es nach Chicago und New York. Die OE-LPL hat eine weiße Lackierung. Dazu kam es, weil sich die Fluggesellschaft entscheiden musste, als nicht mehr klar war, ob sie wirklich ausbauen kann. «Da die Lackierung des Flugzeuges zu einem Zeitpunkt entschieden werden musste, als noch keine Kollektivvertrags-Einigung für das fliegende Personal bestand und somit die Wachstumspläne in Gefahr waren, wurde seitens Austrian Airlines entschieden, das Flugzeug weiß zu lackieren», sagte kürzlich eine Sprecherin zu aeroTELEGRAPH.

Elf neue für neun alte Langstreckenflugzeuge

Der zweite Dreamliner hat das Kennzeichen OE-LPM und wird in den kommenden Wochen in Wien eintreffen. Er wird von Anfang an die rot-weiße Lackierung tragen. Beide sind nicht werksneu, sondern stammen aus den Beständen von Bamboo Airways. Sie waren schnell verfügbar und  weisen auch ein passendes Interieur auf – 26 Sitze in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 247 in der Economy.

So konnte AUA mit ihnen die Erneuerung der Langstreckenflotte schneller starten. Insgesamt wird die österreichische Nationairline elf Boeing 787-9 erhalten, um ihre neun Boeing 767 und 777 zu ersetzen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der Trainigsflüge der OE-LPL in Leipzig/Halle. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

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