Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Airbus A321 NeoJetblue muss Türen der Business-Class-Suiten blockieren, weil Personal fehlt

Der amerikanischen Fluggesellschaft fehlt Personal. Das hat Folgen für die Reisenden in der Business Class. In den Airbus A321 Neo von Jetblue müssen die Türen der Suiten geöffnet bleiben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Suiten in der Business Class gibt es inzwischen bei vielen Fluggesellschaften. Doch auf USA-Flügen gibt es bestimmte Regeln, an die sich Airlines halten müssen. Wenn es verschließbare Türen in der Business Class gibt, müssen an Bord mehr Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sein. Das hat jetzt bei Jetblue unangenehme Folgen.

Der Grund: Die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration geht davon aus, dass die Türen für die Crew eine zusätzliche Arbeitslast bedeuten. Denn beim Rollen, beim Start und bei der Landung müssen sie geöffnet sein. Darum muss die Besatzung sich kümmern.

«Erheblicher» Arbeitsaufwand

Und diese zusätzliche Arbeit bedeutet, dass die Fluggesellschaften mehr Kabinenpersonal brauchen.Mehr als die sonst bestehende Mindestanforderung von einem Flugbegleiter pro 50 Sitze. «Der Arbeitsaufwand, der erforderlich ist, um sicherzustellen, dass sich die Türen der 16 oder 24 Sitzreihen beim Rollen, Starten und Landen in der richtigen Position befinden, wird als erheblich angesehen», so die FAA in einem vom Portal Paxex zitierten Schreiben.

«Da es sich hierbei um ein kritisches Sicherheitselement handelt, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass eine Tür bei Start und Landung geschlossen bleibt, wird die FAA ein zusätzliches Besatzungsmitglied fordern, um diese Ausnahme zu gewähren.» Jetblue hatte das bereits getan. An Bord ihrer Airbus A321 Neo befinden sich 160 Sitzplätze, davon 16 in der Business Class. Die Airbus A321 LR verfügen über 138 Plätze, 24 in der Business Class.

Beim LR bleibt alles gleich

An Bord der Airbus A321 hatte Jetblue wegen der FAA-Regeln die Zahl der Flugbegleitenden von vier auf fünf gesteigert, bei den A321 LR von drei auf vier. Jetzt macht die Airline das bei den Airbus A321 Neo rückgängig, weil sie nicht genügend Personal zur Verfügung hat. Als Folge blockiert die Fluggesellschaft in diesen Modellen die Türen der Suiten. Beim Airbus A321 LR bleibt alles gleich.

Mehr zum Thema

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Jetblue bringt Airbus A321 LR mit 24 Suiten

Airbus A321 Neo von Jetblue: Neue Kooperation bringt neue Zeile.

Jetblue erschließt mit British Airways auch Deutschland und die Schweiz

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin