Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Airbus A321 NeoJetblue muss Türen der Business-Class-Suiten blockieren, weil Personal fehlt

Der amerikanischen Fluggesellschaft fehlt Personal. Das hat Folgen für die Reisenden in der Business Class. In den Airbus A321 Neo von Jetblue müssen die Türen der Suiten geöffnet bleiben.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Suiten in der Business Class gibt es inzwischen bei vielen Fluggesellschaften. Doch auf USA-Flügen gibt es bestimmte Regeln, an die sich Airlines halten müssen. Wenn es verschließbare Türen in der Business Class gibt, müssen an Bord mehr Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sein. Das hat jetzt bei Jetblue unangenehme Folgen.

Der Grund: Die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration geht davon aus, dass die Türen für die Crew eine zusätzliche Arbeitslast bedeuten. Denn beim Rollen, beim Start und bei der Landung müssen sie geöffnet sein. Darum muss die Besatzung sich kümmern.

«Erheblicher» Arbeitsaufwand

Und diese zusätzliche Arbeit bedeutet, dass die Fluggesellschaften mehr Kabinenpersonal brauchen.Mehr als die sonst bestehende Mindestanforderung von einem Flugbegleiter pro 50 Sitze. «Der Arbeitsaufwand, der erforderlich ist, um sicherzustellen, dass sich die Türen der 16 oder 24 Sitzreihen beim Rollen, Starten und Landen in der richtigen Position befinden, wird als erheblich angesehen», so die FAA in einem vom Portal Paxex zitierten Schreiben.

«Da es sich hierbei um ein kritisches Sicherheitselement handelt, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass eine Tür bei Start und Landung geschlossen bleibt, wird die FAA ein zusätzliches Besatzungsmitglied fordern, um diese Ausnahme zu gewähren.» Jetblue hatte das bereits getan. An Bord ihrer Airbus A321 Neo befinden sich 160 Sitzplätze, davon 16 in der Business Class. Die Airbus A321 LR verfügen über 138 Plätze, 24 in der Business Class.

Beim LR bleibt alles gleich

An Bord der Airbus A321 hatte Jetblue wegen der FAA-Regeln die Zahl der Flugbegleitenden von vier auf fünf gesteigert, bei den A321 LR von drei auf vier. Jetzt macht die Airline das bei den Airbus A321 Neo rückgängig, weil sie nicht genügend Personal zur Verfügung hat. Als Folge blockiert die Fluggesellschaft in diesen Modellen die Türen der Suiten. Beim Airbus A321 LR bleibt alles gleich.

Mehr zum Thema

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Die Mint-Suite: Im vorderen Teil des Flugzeugs sind 24 Business-Class-Suiten verbaut.

Jetblue bringt Airbus A321 LR mit 24 Suiten

Airbus A321 Neo von Jetblue: Neue Kooperation bringt neue Zeile.

Jetblue erschließt mit British Airways auch Deutschland und die Schweiz

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack