Boeing 737-300 von Wings of Lebanon: Die Airline besitzt nur ein eigenes Flugzeug.

Nach Landung in IsraelJet von Wings of Lebanon darf nie mehr in den Libanon

Eine Boeing 737 von Wings of Lebanon landete in Tel Aviv. Weil sich Israel und der Libanon als Feinde ansehen, ist nun die Hölle los. Im Libanon wurder der Jet sogar verbannt.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Für Israel ist der Libanon ein «feindlicher Staat». Die beiden Nachbarländer befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand. Und darum war es für Mitarbeiter am Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv auch wie eine Fata Morgana, als am Mittwoch (31. August) plötzlich eine Boeing 737-800 von Wol - Wings of Lebanon auf dem Vorfeld vorbeirollte. Eine Stunde blieb sie vor Ort.

Ein Jet des Feindes mitten in Israel? Schnell machten wilde Gerüchte die Runde. Doch es ging nicht um irgendwelche Geheimgespräche, die zwischen den beiden Ländern geführt werden und für die Politiker ins Land hätten reisen müssen. Die Erklärung für die ungewöhnliche Sichtung ist profaner. Die Maschine mit dem Kennzeichen TC-TLH gehört der türkischen Tailwind Airlines. Sie hat sie an Wings of Lebanon ausgeliehen. Darum auch die Bemalung in den Farben der libanesischen Fluggesellschaft.

Nun von Antalya nach Düsseldorf

Nach einem größeren technischen Check in der Türkei setzte Tailwind Airlines das Flugzeug aber vorübergehend für ein paar eigene Flüge ein. Und dabei flog die Boeing 737 eben auch nach Israel. Wings of Lebanon verlangte umgehend Erklärungen von der türkischen Fluglinie. «Jegliche Kommunikation und Geschäfte mit dem israelischen Feind sind eine Überschreitung einer roten Linie für uns», erklärte sie.

Auch die libanesische Regierung reagierte gereizt. Sie untersucht den Vorfall. Transportminister Ghazi Zeaiter erklärte, das Flugzeug dürfe nie wieder in den Libanon zurückkehren. Und auch der Flughafen Beirut sprach eine Sperre für TC-TLH aus. Derzeit fliegt die Maschine zwischen Antalya und Düsseldorf hin und her.

Ähnlicher Fall vor einem Jahr

Vergangenes Jahr war ein Airbus A330 in den Farben der saudischen Nationalairline am Flughafen von Tel Aviv gelandet. auch das hatte für Aufsehen gesorgt. Denn Saudi-Arabien anerkennt Israel nicht. Auch damals lag der Grund in einem Leasing-Abkommen mit einer anderen Airline.

Mehr zum Thema

Der Saudia-A330 in Tel Aviv: Der Flieger dürfte eigentlich gar nicht dort sein.

Saudia-Jet im Feindesland Israel

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Der neue Tower am Flughafen Ankara: Der Turm ist 77 Meter hoch.

Ankara erhält einen Flughafen, der «einer Weltmetropole würdig ist»

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies