Flughafen Tokio-Haneda: Die Behörden wollen neue Katastrophen verhindern.

Nach Katastrophe von Flug JL516Japan führt Maßnahmen ein, die Kollisionen verhindern sollen

Verstärkte Instruktionen, klarere Linien und bessere Kommunikation: Japans Verkehrsministerium hat Maßnahmen ergriffen, um eine Kollision wie die in Tokio-Haneda künftig zu verhindern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Missverständnis zwischen dem Lotsen im Kontrollturm und dem Piloten der Bombardier Dash 8-300 der japanischen Küstenwache dürfte zur Kollision mit dem Airbus A350 von Japan Airlines geführt haben. Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen zum Zwischenfall, der fünf Menschen das Leben kostete. Um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern, hat Japans Verkehrsministerium ein paar Maßnahmen ergriffen.

Die wichtigste Maßnahme ist, dass Lotsinnen und Lotsen künftig den Begriff «Number One» nicht mehr verwenden, der die Position in der Startsequenz anzeigt, so der TV-Sender NHK. Der Pilot der Küstenwache könnte die Aussage so verstanden haben, dass er auf die Piste rollen darf, obwohl dort der Airbus A350 landete. Zudem wurde im Kontrollturm von Tokio-Haneda eine neue Stelle eingerichtet, die für die ständige Überwachung der Positionen der Flugzeuge zuständig ist.

Klarere Haltelinien

Zudem werden die Haltelinien auf dem Rollweg vor der Einfahrt auf die Startbahn an großen Flughäfen wie Haneda, Narita, Osaka und Kansai mit besser sichtbaren Farben markiert. Außerdem sollen Pilotinnen und Piloten nochmals genau instruiert werden, wann man auf eine Piste rollen darf.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Japan Airlines stößt auf Piste mit Dash 8 zusammen

Airbus A350 von Japan Airlines stößt auf Piste mit Dash 8 zusammen

Piloten des Airbus A350 von Japan Airlines sahen Dash 8 auf der Piste nicht

Piloten des Airbus A350 von Japan Airlines sahen Dash 8 auf der Piste nicht

Warum die Evakuierung des Airbus A350 von Japan Airlines so knifflig war

Warum die Evakuierung des Airbus A350 von Japan Airlines so knifflig war

ticker-jal-japan-airlines

Lufthansa Technik und Japan Airlines verlängern Boeing-787-Vertrag

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier