Airbus A350: Fliegt bei Japan Airlines auch Kurzstrecken.

Von Tokio nach Fukuoka und zurückSieben Stunden Flug - und am Ende wieder am Start

Fluggäste von Japan Airlines erlebten statt einem zweistündigen Kurzstreckenflug eine Odyssee. An Bord eines Airbus A350 machten sie einen Rundflug mit Zwischenlandung.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

335 Reisende befanden sich an Bord des Airbus A350 von Japan Airlines. Sie waren eingestellt auf einen rund zweistündigen Flug von Tokio-Haneda nach Fukuoka. Doch am 19. Februar lief die Reise auf der knapp 900 Kilometer langen Kurzstrecke nicht wie geplant.

Der Flieger mit dem Kennzeichen JA07XJ startete nicht um 18:30 Uhr Ortszeit, sondern fast zwei Stunden verspätet. Offenbar war ein kurzfristiger Flugzeugwechsel der Grund dafür. So erreichte Flug JL331 das Ziel Fukuoka erst um kurz nach 22 Uhr. Doch aufgrund des ab 22 Uhr geltenden Nachtflugverbotes erhielt er keine Landeerlaubnis.

Andere Flugzeuge durften landen

Aufgrund von schwierigen Windverhältnissen früher am Tag kamen auch andere Flüge zu spät Fukuoka an. Sie durften aber dennoch landen, darunter auch zwei weitere aus Tokio kommende Flüge von Japan Airlines. Der Airport erklärte gegenüber der Zeitung The Asahi Shimbun, nach 22 Uhr seien Landungen erlaubt, die unvermeidbar verspätet ankämen. Das sei etwa bei wetterbedingten Verspätungen der Fall.

Flug JAL331 wurde nicht so eingeordnet. Der Airbus A350 musste daher kehrtmachen. Eine Landung im nahen Kitakyushu kam nicht infrage, da dort nicht ausreichend Bustransfers zur Verfügung standen. So ging es zurück nach Tokio-Haneda.

Um 3 Uhr nachts zurück in Tokio

Auf dem Weg zurück musste der Flieger allerdings einen Stopp am Kansai Airport von Osaka einlegen. The Asahi Shimbun schreibt, dies sei zum Tanken geschehen. Andere Quellen nennen einen nötigen Wechsel der  Besatzung als Grund.

Erst um kurz vor 3 Uhr nachts landete das Flugzeug wieder am Airport Haneda - und damit fast sieben Stunden nach dem Start des eigentlich zweistündigen Fluges. Für die Reisenden ging es in Tokio ins Hotel und dann am nächsten Vormittag nach Fukuoka.

Mehr zum Thema

Eine Boeing 787-9 von air New Zealand: Die Airline landete statt in New York wieder in Auckland.

16-Stunden-Rundflug wegen Feuer in New York JFK

Bordverpflegung in der Economy Class: Japan Airlines bietet die Option, das Bordessen abzubestellen.

Japan Airlines sagt: Bitte nichts essen!

Boeing 767 von Japan Airlines: Sie wird in Rente geschickt.

Wählt Japan Airlines Airbus oder Boeing als Ersatz für die 767?

Christoph Huckele, Senior Commercial Manager Railtour Suisse

«Lustige Bordansagen bei Kulula und spektakulärer Himalaya-Flug»

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies