Mitsubishi Regional Jet: JAL bestellt 32 Stück.

Aufgeteilte Order von Japan AirlinesJAL: Mitsubishi und Embraer

Die japanische Fluglinie ordert 47 Jets für ihre Regionaltochter J-Air – bei Embraer und Mitsubishi. Die Brasilianer kommen zum Zug, weil sie schnell liefern können.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Für Mitsubishi ist es eine weitere positive Meldung nach den Erfolgen in Farnborough. Damals gaben Eastern Air Lines und die burmesische Air Mandalay ihren Willen bekannt, mindestens 32 Mitsubishi Regional Jets zu kaufen. Nun unterzeichnete JAL Japan Airlines eine Absichtserklärung über 32 Exemplare des neuen japanischen Regionalflugzeuges für die Tochter J-Air. Der Deal hat einen Wert nach Listenpreisen von 1,4 Milliarden Dollar. Der Hersteller bringt seinen Orderbestand nun auf 400 Stück.

Er habe die Fabrik besucht und den in Japan hergestellten Flieger gesehen, erklärte JAL-Chef Yoshiharu Ueki bei der Bekanntgabe. «Ich war voller Emotionen. Ich bin zuversichtlich, dass es das Flugzeug der Zukunft wird», sagte er. Doch bis er seine Zukunftsjets bekommt, muss er noch etwas warten. Denn die Mitsubishi Regional Jets werden erst ab 2021 ausgeliefert.

J-Air setzt bereits jetzt auf Embraer

Deshalb orderte JAL für seine Regionaltochter J-Air zugleich auch fest 15 Flieger des Typs E170 und E190 bei Embraer. Zudem sicherte sie sich eine Option auf zwölf weitere E-Jets der Brasilianer. Sie werden bereits 2015 ausgeliefert. Dieser Deal hat einen Wert von 677 Millionen Dollar.

J-Air betreibt derzeit 24 Flugzeuge. Neben 15 Embraer 170 sind es 9 Bombardier CRJ200. Die nun bekannt gegebenen Orders über insgesamt 47 Jets übertreffen die heutige Flotte also bei weitem. Die neuen Embraer könnten daher eine Übergangslösung zum Ersatz älterer Flieger sein. Sollte sich Mitsubishis MRJ bewähren, könnte JAL möglicherweise ganz auf das heimische Produkt wechseln.

Mehr zum Thema

ticker-embraer

Embraer erwägt neue Endmontagelinien auch in den USA

ticker-embraer

Embraer erzielt Rekordumsatz und hebt Jahresprognose an

ticker-embraer

Embraer und Strata prüfen Zusammenarbeit bei E2-Produktion

Bermudair bestellt bei Airbus 10 Airbus A220.

Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin