Mitsubishi Regional Jet: Je nach Modell Platz für maximal 78 oder 92 Passagiere.

Bestellungen in FarnboroughErfolg für Mitsubishi Regional Jet

Im Schatten von Bombardier, Embraer und Sukhoi entwickelt Mitsubishi seinen Jet weiter. In Farnborough vermeldete der Hersteller zwei Bestellungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es war offenbar kein leeres Gerede. Im Januar kündigte Hersteller Mitsubishi Aircraft Corporation an, er erwarte in diesem Jahr eine Reihe wichtiger Bestellungen für seinen neu entwickelten Flieger. Momentan befinde man sich in Gesprächen mit starken potenziellen Kunden. Es gehe um Dutzende Jets. Nun kann der japanische Flugzeugbauer tatsächlich neue Orders für seinen Mitsubishi Regional Jet vorweisen. In Farnborough brachte er gleich zwei wichtige Deals in Trockene.

Der erste neue Kunde ist die burmesische Air Mandalay. Sie besitzt momentan eine Flotte von drei ATR Turbopropmaschinen und bedient damit 15 Inlandsdestinationen. Nun möchte Mandalay expandieren. Dazu braucht sie Düsenflieger. Sie kauft deshalb sechs Mitsubishi Regional Jet MRJ90 fest und sichert sich Optionen für weitere vier Maschinen des Typs.

Von Airbus zu Boeing zu Mitsubishi

Prestigeträchtiger ist der Auftrag aus den USA. Die Neo-Fluglinie Eastern Air Lines unterzeichnete eine Absichtserklärung zum Kauf von zwanzig Mitsubishi Regional Jet MRJ90. «Wir sind extrem beeindruckt von den Betriebskosten», erklärt Geschäftsführer Edward Wegel. Sein Unternehmen sicherte sich zudem eine Option auf den Kauf weiterer zwanzig MRJ90. Damit entschied sich Eastern bereits zum zweiten Mal um. Zuerst wollte sie mit Airbus A319 und A320 fliegen. Dann sprach die Fluglinie aus Florida plötzlich von einer Bestellung von zehn Boeing 737-800 NG und zehn Optionen. Mitsubishi kann also nur hoffen, dass diese Wankelmütigkeit nicht anhält.

Der Mitsubishi Regional Jet wird in zwei Modellen erscheinen. Der größere MRJ90 ist 35,8 Meter lang und fasst in einer Einklassenkonfiguration bis zu 92 Passagiere. In der Long-Range-Version kann er 3310 Kilometer weit fliegen. Der kleinere MRJ70 ist 33,4 Meter lang und kann 78 Reisende transportieren und als MRJ70 LR 3380 Kilometer weit fliegen. Beide brauchen zum Start eine Piste von rund 1700 Metern Länge. Die ersten Maschinen sollen 2017 ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack