Auch El Al zeichnet sich durch eine digitale Innovation aus. Im Buchungssystem integriert ist neu auch eine Reiseplanungs-Funktion.

Israel: Flüge weichen Raketen aus

Die Raketenangriffe in Israel und dem Gaza-Streifen dauern unvermindert an. Israel passt deswegen die Anflugrouten für Zivilflieger an, die Tel Aviv anfliegen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erstmals seit dem Golfkrieg 1991 heulten am vergangenen Donnerstag die Luftalarm-Sirenen in Tel Aviv. Aus dem Gaza-Streifen schießt die sunnitisch-islamistische Terrororganisation Hamas seither Hunderte von Raketen nach Israel, immer wieder auch in Richtung der Mittelmeermetropole. Dass die Raketen bisher in der Stadt noch keine Verwüstung anrichteten, liegt vor allem an der israelischen Raketenabwehr Iron Drome. Immer wieder setzte sie feindliche Geschosse vor der Stadtgrenze außer Gefecht. Doch selbst Major Itamar Abo gibt in der Zeitung Yedioth Ahronoth zu, dass das System nicht 100 Prozent sicher sei. Wie lokale Medien berichten, passte Israel deshalb nun die An- und Abflugsrouten am Flughafen Ben Gurion International in Tel Aviv an.

Das neue Anflugregime für Passagier- und Frachtflieger ist seit Samstag in Kraft. Es handle sich lediglich um eine «leichte Anpassung». Dadurch befänden sich die Jets aber außerhalb jeglicher Gefahrenzone. Das sei nur eine Vorsichtsmaßnahme, erklärten die Behörden.

Airlines fliegen weiter

Die Airlines selbst fliegen weiterhin nach Tel Aviv. Air Berlin, Arkia, Austrian Airlines, Easyjet, El Al, Lufthansa oder Swiss führen ihre Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz nach wie vor durch. «Wir beobachten die Situation aber laufend», erklärte Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek letzte Woche gegenüber aeroTELEGRAPH. Auch Lufthansa macht vorerst wie normal weiter. Eine Vorsichtsmaßnahme traf die Schweizer Tochter jedoch bereits. Die Besatzung wird mit demselben Flieger heimkehren und nicht wie sonst in der israelischen Wirtschaftsmetropole übernachten.

Mehr zum Thema

Flieger von Korean Air in Seoul: Wie kam die Patrone ins Flugzeug?

Auf diesen Flugrouten war 2023 am meisten los

Nordatlantik-Routen: Viel Einsparpotenzial.

Mit dem Ende der Nordatlantik-Autobahn könnten Airlines Millionen sparen

Fensterplatz: Neue Routen werden auch mit Daten von neuem Google-Dienst Demand Explorer geplant.

Google hilft Lufthansa und Co. beim Neustart

<strong>Rang 10:</strong> Hong Kong - Manila (67.083 Sitzplätze pro Woche). Hier zu sehen ist der Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila.

Das sind die emsigsten Flugrouten der Welt

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack