Fensterplatz: Neue Routen werden auch mit Daten von neuem Google-Dienst Demand Explorer geplant.

Demand ExplorerGoogle hilft Lufthansa und Co. beim Neustart

Neue Routen werden oft Monate vor dem Start geplant. Um Märkte inmitten des Chaos der Coronakrise zu analysieren, nutzen einige Airlines ein neues Google-Tool.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mit der Google-Suchmaschine oder dem dazugehörigen Flugportal Google Flights sammelt der Onlineriese bereits seit 2011 im großen Stil Daten darüber, wo Internetnutzer gerne hinfliegen. Genau diese Informationen fließen in die Marktanalysen vieler Fluglinien hinein, denen Google seine Daten zur Verfügung stellt.

Bisher konnten Fluglinien jedoch nur Suchanfragen für ihre eigenen Routen einsehen. Zahlen über die Konkurrenz blieben dabei geheim. Anfang dieses Jahres startete Google einen neuen Dienst. Demand Explorer stellt Fluglinien Datensätzen über die Nachfrage aller angebotenen Flüge jeder Airline zur Verfügung.

Keine Zeit für monatelange Planungen

Inmitten der Corona-Krise und dem Neustart des Passagierverkehrs ist dieser Service zum wichtigen Werkzeug geworden. Etwa ein Dutzend Airlines nutzen Demand Explorer bereits, berichtet das Portal Skift. Zu den bekannten Kunden gehören etwa Air France sowie Lufthansa.

Wie viele andere große Airlines fahren auch die beiden Riesen aus Europa ihren Betrieb langsam wieder hoch. Der Einführung neuer Routen ging in Zeiten vor Corona monatelange Planungen voraus. Der Fast-Stopp des weltweiten Passagierverkehrs hat die Marktsituation jedoch schlagartig geändert.

Start wegen Corona vorgezogen

«Das Verständnis der weltweiten Nachfrage auf Streckenebene ermöglicht es uns, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, welche Strecken wir zuerst wieder aufnehmen werden», sagt Maximilian Vietmeier, bei Lufthansa zuständig für Online-Strategie. Ähnlich sieht man das auch bei Air France: «Das Tool ermöglicht es uns, Markterholung vorherzusagen und unsere Aktionen zu fokussieren», erklärt Julien Mallard, bei Air France zuständig für digitales Marketing.

Die aus Suchanfragen sowie aus Online-Ticketverkäufen, die Google bei einigen Airlines betreut, gewonnenen Daten sind vollkommen anonym, sagt das Online-Unternehmen. Anhand von IP-Adressen ist jedoch einsehbar, in welchen Regionen Online-Nutzer Flüge gesucht oder gebucht haben. Die Einführung von Demand Explorer war eigentlich für Ende dieses Jahres geplant, aufgrund der Coronakrise hat Google den Start jedoch vorgezogen.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Lufthansa: Die Flieger steigen langsam wieder öfter in den Himmel.

Lufthansa mit weniger Flugzeugen als 2005

Skizze eines Fliegers von Breeze Airways: Es geht später los.

Breeze Airways startet mit Verspätung

Airbus A321 von Vietnam Airlines: Die Airline sucht neue Flieger.

Vietnam Airlines will trotz Krise 50 Flieger kaufen

Flieger von Korean Air in Seoul: Wie kam die Patrone ins Flugzeug?

Auf diesen Flugrouten war 2023 am meisten los

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies