Sun D'Or: Fliegt vorerst nicht mehr nach Dänemark.

Streit um israelische Sicherheitsleute

Dänemark will keine bewaffnete israelischen Kontrolleure mehr an seinen Flughäfen. Andere Länder könnten nachziehen.

Top-Jobs

Logo

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Zwischen Israel und Dänemark hat sich in den vergangenen Tagen ein ausgewachsener Konflikt entwickelt: Die Dänen wollen nicht akzeptieren, dass auf Routen von israelischen Airlines zwischen den beiden Ländern die Sicherheitschecks auch von israelischem Personal durchgeführt werden.

Der Grund: Die israelischen Sicherheitskräfte sollten Waffen tragen, das wiederum passte den Dänen nicht. Ausserdem würden die Untersuchungen der israelischen Fachmänner gegen die Menschenwürde verstossen - oft kämen die Sicherheitskräfte den Passagieren, die sie verdächtigen, zu nah.

Nur die Anwesenheit geduldet

Eigentlich ist es bisher Gang und Gäbe, dass auf Routen, die von israelischen Fluggesellschaften angeboten werden, auch die eigenen Sicherheitskräfte arbeiten. Dänemark will das nun nicht mehr dulden. Die Anwesenheit der Israelis bei den Checks wäre in Ordnung, mehr aber nicht.

Das ist diesen allerdings nicht genug. Das Resultat: Flüge zwischen Dänemark und Israel dürften vorübergehend auf Eis gelegt werden. Die El Al-Tochtergesellschaft Sun D'Or hat den Sommerflugverkehr nach Dänemark bis auf weiteres eingestellt. Die dänische Fluglinie Cimber Sterling, die die gleiche Route bedient, fliegt allerdings weiterhin.

Sorge um die Wirtschaftlichkeit

Den Israelischen Behörden gibt der Konflikt zu denken: Aus Angst, dass der Disput sich auch auf weitere europäische Länder ausweitet, denken Die Manager der israelischen Fluggesellschaften nun darüber nach, ob die harten Bedingungen nicht noch einmal überdacht werden sollten. Falls der Konflikt sich auf ganz Europa ausweitet, könnten die Fluglinien des Landes stark darunter leiden, keine europäischen Ziele mehr anzufliegen.

Um des Friedens Willen - und auch um die Airlines wirtschaftlich nicht in Bedrängnis zu bringen, denken die israelischen Behörden nun darüber nach, ihre Bedingungen zu lockern. Es gelte, den Konflikt zwischen diplomatischen Beziehungen und dem Sicherheitsbedürfnis des Landes zu lösen. Der Schritt, die dänischen Fluglinien weiter auf den Routen fliegen zu lassen, soll demonstrieren, dass die Bereitschaft dazu vorhanden ist.

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack