Flieger von Air Tahiti: Ungewissheit über geplanten Konkurrenten.

Islands AirlineVerschwindet Air-Tahiti-Konkurrent schon vor dem Start?

Mit Islands Airline ist eine neue Regionalairline bei Tahiti geplant. Aufgrund von Corona kündigte das Management an, die Pläne auf Eis zu legen - und dementierte das wenig später wieder.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es wäre nicht die erste exotische Fluglinie von Bill Gravel. Der Unternehmer startete mit Air Calin in Neukaledonien und Air Vanatau bereits zwei Fluglinien, die in kleinen Inselstaaten im Südpazifik ansässig sind. Mit Islands Airline plant Gravel die Gründung einer neuen Regionalairline.

Genau wie Air Calin soll die neue Fluglinie von Neukaledonien aus operieren. Dort, unweit von Tahiti gelegen, würde sie mit ihrem Streckennetz vor allem Air Tahiti angreifen. Dazu sollen zwei Regionaljets vom Typ Embraer E175 dienen. Startkapital in Höhe von umgerechnet 60 Millionen Euro soll Gravel bereits gesammelt haben, schreibt das auf Luftfahrtanalysen spezialisierte Portal Capa.

Gründer will abwarten

Doch jetzt hat das Management um Islands Airline die Gründung vorerst abgesagt. An einer staatlichen Ausschreibung für die Übernahme von Flügen in Neukaledonien wird sich der Unternehmer nicht beteiligen, schreibt der lokalen Fernsehsender Polynésie 1ère. Die aktuelle Coronakrise sei kein geeigneter Zeitpunkt für den Start einer Fluglinie, erklärte Gravel nach Berichten des Senders.

Erst vergangene Woche (24. Juli) hatte Neukaledoniens Regierung die Erteilung einer Betriebserlaubnis in die Wege geleitet. Ob Islands Airline später gegründet wird, will Gravel von der Entwicklung der Wirtschaftslage abhängig machen. Für Inseln im Südpazifik ist der Tourismus essentiell.

Management widerspricht Meldungen

Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie dürften für große Einbrüche bei den Besucherzahlen sorgen. Kurze Zeit nach der Meldung über Islands Airlines Absage, widerspricht ein Sprecher von Bill Gravel jedoch dem Bericht. So soll Islands Airline trotz der Lage um Corona an der Ausschreibung teilnehmen.

Mehr zum Thema

Iles Loyauté: Die Inseln bekommen eine neue Airline.

Neukaledonien bekommt einen Billigflieger

The grounded Airbus A330 Neo of Air Calin.

Gerüche legen Airbus A330 Neo lahm

Die Insel Wallis, ein Teil von Wallis und Futuna: Die Inselgruppe soll bessere Verbindungen erhalten.

Angriff auf das Monopol auf der Südseeinsel

Blitze am Mildura Airport: Es entstanden Schäden.

Blitze reißen tellergroße Löcher in Landebahn

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies