(nicht mehr eingesetzte) Tupolew Tu-154 von Kish Air: Bald will die Fluggesellschaft neuere Flieger.

Mehr AufträgeIranische Kish Air will Airbus oder Embraer

Nun will auch die kleinere iranische Fluggesellschaft Kish Air ihre Flotte erneuern. Airbus und Embraer stehen in der Poleposition.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Iran wird zum El Dorado für Flugzeugbauer. Das Ende der wirtschaftlichen Sanktionen eröffnet ihnen potenzielle Milliardenaufträge en masse. Und: Alle haben eine Chance. 400 bis 500 Passagierflieger braucht das Land in den kommenden Jahren, schätzt die Regierung. Nachdem bereits Airbus, Boeing, Bombardier, Sukhoi und Mitsubishi in Verhandlungen stehen, ist nun offenbar auch Embraer dabei. Kish Air überlegt, sich bei den Brasilianern neue Regionaljets zu kaufen, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.

Etwas konkreter wird Kish-Air-Chef Sadat Akhavi bei Airbus. «Wir reden mit Airbus über 6 A321», so Akhavi an einer Luftfahrtkonferenz in Teheran zu Reuters. Ziel seien aber eigentlich 10 neue Flieger. Man erwäge auch Embraer für die Flottenerneuerung. Finanzieren will er das, indem er die Flieger an Leasingfirmen verkauft und dann zurück mietet. Heute setzte Kish Air 3 Fokker 100 und je 3 McDonnell Douglas MD83 und MD 82 ein.

Auch ATR zog Bestellung an Land

Bei der Luftfahrtkonferenz in Teheran wurde auch bekannt, dass Airbus wohl schon am Mittwoch (27. Januar) eine Riesen-Bestellung über 127 Flugzeuge für Iran Air festzurren dürfte. Laut Irans Vize-Verkehrsminister Asghar Fachrieh Kaschan sollen auch 8 Airbus A380 darunter sein, die ab 2019 zur Flotte stoßen sollen. Zudem sollen A350 und A330 gekauft werden.

Kurz nach dieser Bekanntgabe kam heraus, dass der Turbopropbauer ATR ebenfalls zum Zuge kommt: 40 Flieger will der Iran bei den Franzosen kaufen. Auch Boeing darf sich freuen: «Wir sind offen für Boeing-Käufe», so Verkehrsminister Abbas Akhoundi bei der Luftfahrtkonferenz.

Auch gebrauchte Flugzeuge

Nicht nur neue Flieger sind für den Iran interessant. Weil nicht alle so schnell lieferbar sind, wie sie gebraucht werden, ist vor allem auch der Gebrauchtfliegermarkt interessant. Dort sind derzeit viele Airbus A340 günstig zu haben.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies