McDonnell Douglas MD-82 von Iran Airtour (hier noch in der Bemalung von 2013): Die 31 Jahre alte EP-MDC fliegt immer noch.

Iran AirtourIranische Airline mit Oldtimer-Flotte darf in die EU fliegen

Eine vierte Fluggesellschaft aus dem Iran darf die Länder der EU ansteuern. Zu Iran Airtours’ Flotte gehören unter anderem McDonnell Douglas MD-82 und Airbus A310.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nur ein Trio durfte: Bis zum 2. Dezember hatten drei iranische Fluggesellschaften die Erlaubnis, Flüge in die Länder der Europäischen Union durchzuführen. Iran Air, Mahan Air und Qeshm Air standen bis dahin auf der Liste der zugelassenen Betreiber aus Drittländern (Englisch: Authorised  Third Country Operators) der europäischen Luftfahrtbehörde Easa.

Am 3. Dezember ist eine vierte iranische Airline hinzugekommen, wie das Portal CH Aviation berichtet: Iran Airtour. Auch die Chartertochter von Iran Air ist nun ein Authorised Third Country Operator und darf sowohl Passagier- als auch Frachtflüge in die Staaten der EU betreiben. Ihre Flotte besteht aus vier Airbus A300, einem A320, fünf McDonnell Douglas MD-82, einer MD-83 und drei A310-300. Die Flugzeuge haben ein Durchschnittsalter von fast 30 Jahren.

Easa-Zulassung alleine genügt nicht

Allerdings braucht es neben der generellen Zulassung durch die EU auch Landerechte. Im Falle von Mahan Air werden die vielerorts nicht erteilt, so auch in Deutschland. Der Fluglinie wird vorgeworfen, auch Truppen- und Waffen zu transportieren.

Mehr zum Thema

Airbus A310: Iran Airtour mangelt es an Alternativen.

Iranische Fluglinie beschafft sich Ur-Airbus

Hackergruppe greift iranische Mahan Air an

Hackergruppe greift iranische Mahan Air an

Airbus A330 von Iran Air: konnte in Hamburg nicht landen.

Airbus A330 von Iran Air landet in Mailand statt Hamburg

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies