B747 von Iran Air: Kann bald auch im eigenen Land gewartet werden.

Iran will Boeings warten

Internationale Sanktionen erschweren dem Iran die Reparatur ausländischer Maschinen. Offenbar fand das Land nun eine Lösung für das Problem.

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Die iranische Luftfahrtbehörde will eine Lösung gefunden haben, um die Wartung und Reparatur aller Leichtflugzeuge, Langstreckenflieger und Hubschrauber selbst auszuführen. Das sagte Generaldirektor Mostafa Haqiqatjou der Nachrichtenagentur FNA. Dazu gehören auch Maschinen von Boeing, Airbus und Fokker. Man habe inzwischen die Technik, um die Arbeiten voll und ganz im Iran auszuführen. Laut Haqiqatjou haben sowohl private als auch Regierungsunternehmen die nötigen Ressourcen, um große Flieger aus dem Ausland selbst in Stand zu halten. Bei den kleineren Fliegern sei man schon sehr weit: «Über 95 Prozent der Reparaturen werden schon im Iran erledigt», so der Generaldirektor. Schon bald werde man auch die größeren Maschinen komplett selbst warten können.

Nachdem die internationalen Sanktionen gegen das Land immer weiter verschärft worden waren, hat man mit Hochdruck daran gearbeitet, die Technik selbst anbieten zu können, damit die Flieger im Land nicht verkommen. Im letzten Jahr hatte die UNO Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen das Land bewilligt, laut denen keine amerikanischen Flieger mehr an das Land verkauft werden dürfen. Auch keine Flugzeuge, die zu 10 Prozent aus Bauteilen aus den USA bestehen, sind im Verbot eingeschlossen. Zuletzt hatten die USA die Sanktionen noch verschärft und Geschäfte mit iranischen Unternehmen aus dem Finanz- und Energiesektor unter Strafe gestellt (aeroTELEGRAPH berichtete).

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