Emirates Boeing 777: The Dubai-based airline violated American airspace restrictions.

400.000 Dollar GeldstrafeUSA bestrafen Emirates wegen Flügen in den Iran

Die Vereinigten Staaten sperrten 2019 den Luftraum über den Gewässern vor dem Iran. Emirates flog über die Zone. Das wird der Golfairline nun zum Verhängnis - wegen eines Details.

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Im Juni 2019 wurden mehrere Handelsschiffe im Golf von Oman beschädigt. Die USA verdächtigen den Iran der Sabotage. Die Spannungen erreichten einen Höhepunkt, als die Islamischen Revolutionsgarden am 20. Juni eine amerikanische Überwachungsdrohne abschossen, die den iranischen Luftraum verletzt haben soll. Washington verlegte danach mehrere Schiffe und zusätzliche Soldaten in die Region.

Zugleich sperrten die Vereinigten Staaten den Luftraum über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman in der Nähe der iranischen Küste für heimische Fluggesellschaften. So wollten sie verhindern, dass bei einem Ausbruch von Feindseligkeiten zivile Flugzeuge versehentlich getroffen werden. Und das wird Emirates jetzt zum Verhängnis.

In den USA strafbar gemacht

Weil die Golfairline auf Flügen von Dubai nach Teheran über die gesperrte Zone flog, wird sie vom Verkehrsministerium der USA bestraft. Vom 1. bis zum 19. Juli 2019 habe Emirates den Flügen den Iata-Code B6 der amerikanischen Partnerin Jetblue angefügt, begründet das Ministerium in ihrem Urteil vom 29. September. Damit habe sich Emirates in den USA strafbar gemacht.

Emirates anerkennt das Urteil und erklärt die Beifügung des Codes der amerikanischen Partnerin Jetblue mit einem Versehen. Die Golfairline muss jetzt 400.000 Dollar Strafe bezahlen. Die Hälfte der Summe wird ihr jedoch erlassen, wenn sie sich nicht erneut strafbar macht.

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