B747 von Iran Air: Ersatzteile schwer zu bekommen

Iran baut sich neue Flugzeug-Flotte

Der Iran will die überalterten Flotten seiner Airlines erneuern. Das tut er offenbar auch mit Flugzeugen aus eigener Produktion.

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Trotz hartem Embargo des Westens kriegt der Iran immer noch neue Flieger. Sechs neue Flugzeuge seien im letzten Geschäftsjahr zur Flugzeugflotte der Nationalairline Iran Air gestoßen, teilte die Regierung laut einem Artikel des Reiseportals ETN mit. Auch Mahan Air bekam vergangenes Jahr neue Jets. Via Kirgistan und Thailand erwarb die iranische Fluggesellschaft zwei Airbus A340, welche die Lufthansa verkaufte. Die ehemalige D-AIGK und D-AIGA fliegen seither in der islamischen Republik.

Der Iran mit harten Sanktionen des Westens zu kämpfen. Wegen des Atomprogramms strafen die westlichen Industrieländer das Land damit ab, dass sie den Handel mit ihm unterlassen. Auch Ersatzteile für die veralteten Flotten erhielt Irans Fluggesellschaften daher nicht ohne weiteres.

Selbst entworfene Jets

Daher sind die Flieger der Airlines veraltet, eine Überholung der Flotten dringend nötig. Dazu brauche man den Westen bald überhaupt nicht mehr, erklärt nun der Iran. Auch Umwege für Flieger und Ersatzteile seien nicht mehr nötig. Künftig will man sie hauptsächlich selbst bauen. Einen Flieger gibt es bereits, den Iran 140. Der Flieger ist eine linzenzierte Kopie auf Basis der Antonow 140. 52 Passagiere haben in der Propellermaschine Platz, rund 3000 Meilen kann sie ohne neue Betankung fliegen.

Nun will das Land noch größere Flugzeuge aus eigener Produktion. Noch in diesem Jahr soll der Iran 158 abheben, heißt es. Der zweistrahlige Jet für 99 Passagiere habe Tests erfolgreich durchgeführt. Doch auch das ist dem Iran nicht genug. Denn das ultimative Ziel, so das Transportministerium, sei ein im eigenen Land entworfener Jet. Bis zum Jahr 2026 wolle man drei solcher Flieger bauen.

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