Iraero-Flugbegleiterin: Bald auf der Langstrecke unterwegs.

Mit Boeing 777Iraero will auf die Langstrecke

Drei Triple-Seven der untergegangenen Vim Avia haben einen Besitzer. Die russische Iraero will mit den drei Boeing 777 Verbindungen zwischen Russland und China anbieten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am 4. November 2017 verlor die russische Chartergesellschaft Vim Avia ihre Lizenz, nachdem der Flugbetrieb bereits im September wegen finanzieller Probleme eingestellt worden war. 12 der 30 Maschinen zählenden Flotte waren Boeing 777-200. Drei davon erhalten nun einen neuen Betreiber.

Die im Linienflug-, Charter und Fracht-Geschäft tätige Iraero erwartet die Ankunft der ersten zwei Boeing 777-200 im April in Irkutsk. Eine dritte soll im Mai folgen. Basis der neuesten Langstreckenjets soll der Moskauer Flughafen Vnukovo werden. Dort sollen sie durch die Firma UTG Maintenance & Engineering gewartet werden.

Verbindungen nach China

Iraero will die Maschinen für Verbindungen nach China einsetzen. Ende Februar hatte sie von der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviatsia die Erlaubnis erhalten, 19 wöchentliche Linienflüge von Russland nach China zu betreiben. 14 davon starten ab Moskau, 5 ab St. Petersburg.

Durch den Konkurs der im China-Geschäft aktiven Vim Avia gibt es bei Verbindungen zwischen Russland und dem Reich der Mitte derzeit Unterkapazitäten. Für Iraero ist die geplante Übernahme der Boeing 777 eine Premiere. Bisher setzte sie auf Antonov An-24 und An-26, Bombardier CRJ200 LR sowie Superjet 100 von Sukhoi.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Flughafen Kaliningrad: Gibt es bald Verbindungen nach Serbien?

Russland öffnet Kaliningrad für serbische Airlines

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier