ATR 72 von Intersky: Der Flieger gehört bald neuen Eigentümern.

KurzstreckenairlineInvestoren haben genug von Intersky

Die österreichische Regionalairline wird schon wieder verkauft. Ein neuer Investor will Intersky ganz übernehmen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Gedacht war es so nicht. Intersky sei kein kurzfristiges Engagement, erklärte Hans Rudolf Wöhrl im Februar 2012, als er zusammen mit seinem Partner Peter Oncken bei der österreichischen Regionalfluglinie einstieg. Man sehe das Unternehmen mit Sitz in Bregenz und Basis am Flughafen Friedrichshafen nicht nur als Beteiligung, sondern als Basis zu Sanierung und zum Aufbau weiterer Fluggesellschaften. Er lobte «die leistungsfähige Technik, die selbstständige Verkaufsorganisation und der sehr professionelle Flugbetrieb».

Doch aus dem Aufbau wird nichts. Nach dreieinhalb Jahren verkaufen Wöhrl und Oncken Intersky bereits wieder. Ein Investor wolle 100 Prozent der Anteile übernehmen, bestätigten die beiden entsprechende Marktgerüchte gegenüber dem Fachportal Austrian Aviation. Ihr Geschäftsmodell sei es ja gerade Airlines zu kaufen und verkaufen. Dem Vernehmen nach ist der interessierte Käufer kein Alteingesessener in der Branche. Noch müssen aber offenbar die letzten Details ausgehandelt werden.

Wöhrl war bei Intersky zuerst skeptisch

Das Ziel ist es freilich, dabei Gewinn zu machen. Das dürfte bei Intersky kaum gelingen. Der Fluglinie geht es nicht gut. 2014 resultierten bei einem Umsatz von 35 Millionen Euro erneut rote Zahlen. Für 2015 war zwar das Überschreiten der Gewinnschwelle geplant. Ob das wirklich machbar ist, ist angesichts der Konkurrenz im Regionalmarkt aber fraglich.

Dabei dachten Wöhrl und Oncken durchaus groß. Im Dezember 2013 kauften sie mit ihrer Beteiligungsfirma Intro auch noch City Jet. Später überlegten sie sich, die beiden Fluglinien zu einer neuen großen Nummer in Europa zu machen. Offenbar stellte sich das aber als viel schwieriger heraus als gedacht. Die beiden Unternehmen blieben selbstständig. Vielleicht hätte Wöhrl ja auch von Anfang an auf sein Bauchgefühl hören müssen. «Es war verdammt schwer, ihn für Intersky und den Regionalverkehr zu begeistern», sagte beim Verkauf die ehemalige Geschäftsführerin Renate Moser über den Investor.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg