Maschine von Insel Air: Etliche können zurzeit nicht abheben.

Krise in der KaribikInsel Air kämpft gegen Pleite

Seit Ende Januar muss ein Teil der Flotte von Insel Air aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Die Airline der niederländischen Antillen hat bis Juni Zeit, die Pleite abzuwenden - und entlässt nun Mitarbeiter.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Die Luftfahrt auf den niederländischen Antillen steckt in einer Krise - zumindest was die heimische Airline betrifft. Im Kampf gegen die finanzielle Krise muss Insel Air rund 250 Stellen streichen, wie die Zeitung Curaçao Chronicle schreibt. Die Fluggesellschaft beschäftigte bisher 550 Personen. Ihre Flotte besteht insgesamt aus 24 Flugzeugen vom Typ Fokker 50, Fokker 70, McDonnell Douglas MD-82 und MD-83.

Ihr größtes Problem: Seit Ende Januar hält die Luftfahrtbehörde der Insel Aruba, wo Insel Air einen Ableger betreibt, einen Teil der Flotte aufgrund von Sicherheitsbedenken am Boden. Deshalb dürfen niederländische Beamte nicht mehr mit der Fluglinie fliegen. Zudem kündigte KLM das Codeshare-Abkommen mit Insel Air.

Insolvenzgericht gewährt Aufschub

Zuvor war es an Bord von Insel-Air-Maschinen immer wieder zu Problemen gekommen. So musste etwa Mitte Januar ein Flugzeug auf dem Weg nach Miami umkehren und nach Curaçao zurückkehren. Grund war ein Druckabfall in der Kabine, bei dem Crew und Passagiere die Sauerstoffmasken benutzen mussten.

Anfang März verkündete die Airline, die Verbindungen nach Barquisimeto, Caracas, Georgetown, Haiti, Havana, Kingston, Las Piedras, Manaus, Medellin, Miami, Paramaribo, Port of Spain, Santo Domingo und Quito vermutlich bis Juni nicht mehr anzubieten. Nur die Flüge zwischen den Inseln Aruba, Bonaire, Curaçao und St. Maarten werden fortgesetzt.

Finanzielle Probleme

Durch die gestrichenen Verbindungen spitzten sich die finanziellen Probleme der Fluggesellschaft Mitte März dann so zu, dass sie beim Insolvenzgericht einen Zahlungsaufschub beantragen musste. Der wurde auch gewährt. Nun hat Insel Air bis zum 9. Juni Zeit, sich neu aufzustellen.

Mehr zum Thema

kc 135 stratotanker

Militärflugzeuge aus den USA schalten vor Aruba und Curaçao künftig Transponder ein

ticker-niederlande

Curaçao und Niederlande beschweren sich bei USA über gefährliche Militärflüge

ticker-tuifly

Tuifly fliegt seit 20 Jahren nach Curaçao

Quängelndes Kind: Kann Mitreisende nerven.

Corendon bringt kinderfreie Zone im Airbus A350

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies