Tempel auf der indonesischen Insel Bali: Die USA vertrauen der Luftfahrtsicherheit im Land wieder.

SicherheitseinstufungIndonesiens Airlines dürfen wieder in die USA

Die USA haben die Luftfahrtsicherheit von Indonesien heraufgestuft. Das gibt Nationalairline Garuda die Chance, endlich zu expandieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

So schön die Strände, so spannend die Kultur, so lecker das Essen auch sind – die indonesische Luftfahrt galt lange Zeit als nicht besonders vertrauenswürdig. So wenig, dass Fluggesellschaften aus dem Land nicht erlaubt war, in die USA zu fliegen. Das hat sich nun geändert. Die US-Behörde Federal Aviation Administration hat Indonesiens Luftfahrt von Kategorie 2 auf Kategorie 1 heraufgestuft.

Das heißt: Garuda, Lion Air und andere indonesische Fluggesellschaften dürfen neu ins Land fliegen und mit US-Anbietern Codeshare-Abkommen unterzeichnen. Vor allem Garuda dürfte das freuen. Die Fluggesellschaft hegt Expansionspläne und erklärte schon 2015, man hoffe, schon bald in die USA fliegen zu können. Die Hoffnungen wurden nun offenbar erhört. 2007 hatten die USA Indonesien auf Kategorie 2 herabgesaust, weil die Experten ernsthafte Zweifel an der Sicherheit geäußert hatten.

Flughafenerweiterung eröffnet

«Indonesiens Bemühungen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass man es ernst damit meint, Sicherheit, Regulierung und Infrastruktur effektiv zu verbessern», heißt es in einem Schreiben der US-Botschaft an Indonesiens Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA). «Darauf haben wir seit 2007 gewartet», so Pak Suprasetyo, Indonesiens Transportminister, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Einige Anbieter sind bereit, in die USA zu fliegen.»

Als jüngster Schritt in Indonesiens Bemühungen um eine bessere Infrastruktur wurde eine 650 Millionen Dollar teuere Erweiterung des Flughafens von Jakarta eröffnet. Nationalairline Garuda verlagerte am 9. August ihre Inlandsflüge in den neuen Bereich des Terminal 3, im September folgen die internationalen Verbindungen. Und bis Ende des Jahres wechseln auch andere ausländische Fluggesellschaften.

In EU noch auf der Schwarzen Liste

In der EU steht Indonesien weiterhin auf der Schwarzen Liste. Airlines dürfen also nicht in die Union fliegen. Aber: es gibt bereits Ausnahmen. Seit einiger Zeit wurden von dem Verbot Garuda Indonesia, Airfast Indonesia, Ekspres Transportasi Antarbenua, Indonesia Air Asia, Citilink, Lion Air und Batik Air ausgenommen.

Mehr zum Thema

Ramechhap Airport in Nepal: Die Sicherheit im Lane lässt zu wünschen übrig.

Nepal freut sich zu früh über Streichung von EU-Liste

Flughafen Chisinau: Nur noch wenige Airlines dürfen von hier aus in die EU fliegen.

Europäisches Land kommt auf Schwarze Liste

Airbus A340 von Avior Airlines: Die Fluglinie ist nun aus Europa verbannt.

Avior darf nicht mehr nach Europa

Mozambiques Nationalairline LAM: Darf wieder in die EU.

Benin und Mozambique schaffen es von Schwarzer Liste

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier