Nach finanzieller Krise bald unter neuem Namen: Tiger Mandala.

Indonesien macht es Kleinen schwer

Indonesien drückt den Fluggesellschaften eine Mindestflottengröße auf. Können sie diese nicht erfüllen, droht das Aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Indonesien will Ordnung in seinen Luftfahrtsektor bringen. Zweimal so schnell wie die Wirtschaft soll der Luftverkehr in Indonesien dieses Jahr wachsen, was die Passagierzahlen betrifft. Doch es fehlt an der nötigen Infrastruktur für dieses Wachstum. Kapazitäts- und Sicherheits- und Effizienzprobleme plagen die Akteure des Luftfahrtsektors in dem Land.

Die Regierung will dagegen vorgehen. Das Ministerium für Transport gab daher am vergangenen Donnerstag bekannt, dass neu gegründete Airlines innerhalb eines Jahres eine Flotte von mindestens zehn Flugzeugen vorweisen müssen. Davon müssen sich mindestens fünf Flugzeuge im eigenen Besitz der Airline befinden, Die restlichen darf sie anmieten. Laut Bambang Ervan, Pressesprecher des Ministeriums für Transport in Indonesien, ist das Beschaffen der Flugzeuge sehr aufwändig und teuer, wie der Jakarta Globe berichtet. Deshalb habe man sich jetzt per Gesetz auf eine Einjahresfrist geeinigt. Ist eine Airline nicht in der Lage, diese Voraussetzung zu erfüllen, legt die Regierung ihnen die Fusion mit einem Wettbewerber nah.

Status wird herabgesetzt

Sollte eine Airline diese Frist nicht einhalten, würde ihr Status von einer Linienfluggesellschaft zu einer Charterfluggesellschaft herabgesetzt, heißt es aus dem Transportministerium. In diesem Jahr gibt es mehrere Airlines in Indonesien, die entweder neu gegründet werden oder wiederbelebt werden sollen. So etwa Mandala Airlines und Pacific Royale. Mandala unterbrach seine Flüge im Januar vergangenen Jahres aufgrund finanzieller Probleme. Jetzt soll die Airline den Flugbetrieb unter dem Namen Tiger Mandala wieder aufnehmen.

Die Behörde überwacht nun, ob die Airline es schafft, die Mindestflottengröße zu erreichen. Zur Zeit besitzt Mandala nur zwei in Singapur stationierte Flugzeuge. Diese können zum Einsatz kommen, sobald die Fluggesellschaft ihre Lizenz erhält. Pacific Royale soll den Flugbetrieb Ende Februar aufnehmen, gab Geschäftsführer Samudera Sukardi bekannt. Bis im Dezember soll die Airline fünf Fokker 50, vier Airbus A320 und einen Airbus A330 besitzen.

Mehr zum Thema

Flughafen Komodo: Nur eingeschränkt nutzbar.

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien beschädigt Flughafen Komodo

ticker-indonesien

Indonesische Staatsfonds prüft Gründung eigener Flugzeugleasinggesellschaft

Pilatus PC-24: Hat die indonesische Luftwaffe überzeugt.

Pilatus gewinnt in Indonesien Auftrag für zwölf PC-24

ATR 42 mit dem Kennzeichen PK-THT: Dieses Flugzeug stürzte ab.

ATR 42-500 in Indonesien abgestürzt

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin