Dreamliner von Boeing: Bald in Lion-Air-Bemalung?

Mit Dreamliner auf Langstrecke?

Der A330 oder die B787 sollen es sein. Mit einem der Flieger will Indonesiens Lion Air nun auch Langstreckenflüge anbieten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Am 12. Jubiläum soll Lion Air den Vertrag unterzeichnen: Zehn Boeing B787-Dreamliner im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar will die Iidonesische Billigairline laut der Nachrichtenagentur Reuters vom US-Produzenten kaufen. Dabei setzt sich Boeings neuer Dreamliner gegen Airbus' alten Verkaufsschleger A330 durch. Lion Air hatte zuletzt erklärt, einen der beiden Flugzeugtypen kaufen zu wollen.

Mit den Langstrecken-Jets will Die Fluglinie Konkurrenz wie Garuda Indonesia oder Air Asia nun weiter unter Druck setzen, indem die Zahl der möglichen Ziele sich stark vergrößert. Der Dreamliner sei dafür die bessere Wahl: «Der Dreamliner hat ein neues Design, modernste Techologie. Der A330 hat im Grunde ein älteres Design», so eine anonyme Quelle gegenüber Reuters. Da Lion Air in neuen Kampagnen auf ein umweltfreundliches und effizientes Image setzt, sei der Dreamliner für diese Strategie die bessere Wahl. Von Lion Air und Boeing gab es zu den Gerüchten keinen Kommentar. Die Quelle erklärte weiter, dass es im Grunde nur davon abhänge ob die Finanzierungsbedingungen bei beiden Geschäften dieselben wären. Sei das der Fall, sei es gar keine Frage, welcher Flieger das Rennen macht.

Schwarze Liste

Schon Ende des vergangenen Jahres hatte Boeing einen Riesenauftrag von Lion Air festgezurrt. 201 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX bestellte die Airline vergangenen November und gleich auch noch 29 vom Typ B737-900. Der Auftrag hatte einen Wert von rund 20 Milliarden Dollar. Erstaunlich ist, dass Lion Air auf der Langstrecke gar nicht alle Ziele anfliegen darf. Sie steht auf der Schwarzen Liste der EU. Die Flieger dürfen daher keine europäischen Flughäfen ansteuern. Der Grund sind Sicherheitsbedenken. Damit steht die größte private Fluggesellschaft Indonesiens nicht alleine. Die EU-Behörden trauen dem indonesischen Zertifizierungsprozess nicht. Dieser gewährleiste keine genügende Sicherheit der Passagiere. Indonesien gehört neben der Demokratischen Republik Kongo und Kasachstan zu den Ländern mit den meisten in der EU gesperrten Fluglinien. Nur einzelne Airlines aus dem Lande, etwa Garuda, sind von der Sperrung ausgenommen, da sie sich von einer anderen Behörde haben zertifizieren lassen.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack