Dreamliner von Air India: Offenbar eine von zwei Airlines, die nicht auf Widerstand setzen.

RegionalausbauIndiens Airlines sollen Regionalrouten finanzieren

Indien will mit günstigen Flügen und neuen Flughäfen das Fliegen attraktiver machen. Zahlen sollen dafür die Airlines. Doch einige weigern sich. Andere wollen die Kosten auf Passagiere überwälzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Indiens Regierung will die Regionen des Landes per Flugverkehr besser anbinden. Ihr Plan namens Ude Desh Ke Aam Naagrik (Udan) sieht vor, dass Passagiere auf bestimmten Strecken für Flüge von bis zu einer Stunde nie mehr als 2500 Rupien zahlen, umgerechnet rund 36 Euro. Auch sollen 43 neue oder bisher nicht genutzte Flughäfen den Betrieb aufnehmen, etwa in Bhavnagar, Cooch Behar, Jamshedpur und Jalandhar. Nächsten Monat soll es losgehen. Der Haken an der Sache ist die Finanzierung.

Die Regierung plant, dass Fluggesellschaften auf viel geflogenen Routen pro Flug eine Abgabe zahlen, und damit die neuen Regionalverbindungen subventionieren. Für einen Flug bis zu 1000 Kilometern sollen die Fluggesellschaften demnach 7500 Rupien (110 Euro) zahlen, zwischen 1000 und 1500 Kilometern 8000 Rupien (117 Euro) und bei mehr als 1500 Kilometern 8500 Rupien (125 Euro). Gedacht ist der Aufschlag für Verbindungen zwischen den Großstädten Mumbai, Delhi, Bangalore, Chennai, Hyderabad und Kalkutta. Das Geld soll in einen Udan-Fonds fließen, aus dem das Programm finanziert wird.

Airlines wehren sich

Nicht einverstanden sind damit aber die meisten Airlines. Wie Business Standard unter Verweis auf Quellen im Luftfahrtministerium berichtet, sollen bisher nur die staatseigene Air India sowie Air Asia Indien bereit sein, zu zahlen. Das dürfte allerdings bei Passagieren für Ärger sorgen. Denn: Beide Airlines wollen laut dem Bericht das Geld wieder reinholen, indem sie Aufschläge auf die Flugtickets der populären Routen berechnen. Die anderen Fluggesellschaften seien bisher nicht dazu bereit und der Fall sei noch rechtshängig, zitiert das Blatt einen anonymen Beamten.

Der Verband der indischen Fluggesellschaften mit Indigo, Go Air, Spicejet und Jet Airways spricht der Regierung dem Bericht zufolge das Recht ab, einen solchen Aufschlag in der Art einer Steuer zu erheben. Luftfahrtstaatsminister Jayant Sinha befindet sich deswegen in Gesprächen mit den Airlines.

Mehr zum Thema

In Dehli wird ein Straßenhund vermisst: Das ist einer von zahlreichen Tweets.

Der Flughafen Delhi hat ein Problem mit bissigen Straßenhunden

Airbus A320 Air India Delhi

Indische Flughäfen müssen Gebühren für Inlandsflüge um ein Viertel senken

embraer e175

Warum Embraer in Indien keine E2-Jets bauen wird

Airbus A321 Neo von Aegean Airlines: Die Airline erwartet 19 Airbus-Flugzeuge in den kommenden Jahren.

Aegean Airlines will in den nächsten drei Jahren um 19 Flugzeuge wachsen

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies