Delhi (DEL) teilt sich den ersten Platz in der Region Asien-Pazifik mit ...

Nur noch OrtsbezeichnungenIndien tauft Flughäfen nicht mehr auf Politikernamen

Dutzende von Flughäfen in Indien sind nach Politikern oder Nationalhelden benannt – von Indira Gandhi bis zu Chhatrapati Shivaji. Das will die Regierung nun verbieten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In Deutschland ist es gang und gäbe, Flughäfen nach Politikern zu benennen. Ja, die Tradition kommt derzeit gerade wieder so richtig in Mode. Hamburg soll bald den Zusatz Helmut Schmidt tragen, Düsseldorf will Johannes Rau verewigen. Auch in anderen Ländern gibt es viele Beispiele für die Praxis – zum Beispiel in Indien. Der Indira Gandhi International Airport in Delhi, der Chhatrapati Shivaji International Airport in Mumbai oder der Chaudhury Charan Singh International in Lucknow sind nur einige Beispiele.

Mehr Beispiele dürften allerdings in Indien nicht mehr hinzu kommen. Die Regierung unter Premier Narendra Modi will laut verschiedenen indischen Medienberichten durchsetzen, dass man Flughäfen nicht mehr nach Persönlichkeiten benennen darf. Airports, die bereits nach Politikern benannt sind, sollen ihren Namen aber behalten.  Künftig sollen aber Flughäfen schlicht Ortsnamen tragen.

Streit um die Wahl der Namensgeber

Grund für die Pläne ist, dass es in Indien immer wieder Streit darüber gibt, wenn Flughäfen neu benannt werden sollen. Zuletzt ist das passiert, als der Flughafen von Chandigarh neu benannt werden musste. Zwei verschiedene Parteien hatten sich in einen Streit verstrickt, nach welchem Politiker man den Airport benennen soll.  Auch um die neue Benennung des Flughafens Bengaluru gab es eine Kontroverse. Solche Verstrickungen will die Regierung in Zukunft vermeiden.

Mehr zum Thema

Der Airbus A330 mit der Kennung HB-JHK (hier zu sehen auf einem Archivbild): Wurde in Delhi evakuiert.

Airbus A330 von Swiss muss Start in Delhi abbrechen - Verletzte bei Evakuierung

ticker-atc

Technischer Ausfall bei Flugsicherung legt Flughafen Delhi zeitweise lahm

Der Airbus A380 mit der Kennung 9V-SKR: Das Flugzeug rollte in Delhi unverhofft rückwärts.

Bremse vergessen - Airbus A380 rollt plötzlich rückwärts

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier