Indischer Flughafen (hier in Thiruvananthapuram): Digital statt Papier.

FlughäfenIndien setzt auf biometrische Eingangschecks

Durch den Abgleich biometrischer Merkmale sollen Inder schneller in die Flughäfen ihres Landes kommen. Dabei hilft eine persönliche Identifikationsnummer.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Mehr als eine Milliarde Inder verfügen über eine Aadhaar. Dabei handelt es sich um eine zwölfstellige Identifikationsnummer, die mit Fotos, Iris-Scans und Fingerabdrücken der jeweiligen Person verbunden ist. Um sich auszuweisen, gibt es eine Aadhaar-Karte. Und genau die könnte nun für einige Erleichterung an Indiens Flughäfen sorgen.

Denn neu sollen diese Karten auch am Eingang von Flughäfen zum Einsatz kommen: Wer einen Airport betreten will, musste bisher aus Sicherheitsgründen meist ein Flugticket und einen Ausweis vorzeigen. Das führt zu langen Wartezeiten. Angesichts steigender Passagierzahlen setzen die Flughäfen von Bangalore und Hyderabad nun auf die Aadhaar-Karte und den Abgleich mit den verbundenen biometrischen Daten, wie das Nachrichtenportal Livemint berichtet. Zugleich soll es eine Verbindung mit den Airlines und elektronischem Boarding geben.

Papierloses Boarding

Am Flughafen Bangalore benötigen Reisende dem Bericht zufolge an keinem Checkpoint bis zum Einsteigen mehr als 5 Sekunden für den Aadhaar-Check. «Wenn die Zahl der Passagiere wächst, wird traditionell die Zahl der Sicherheits-Checkpoints erhöht», sagte ein Sprecher des Flughafens. «Mit dem biometrischen Zugang schaffen wir einen schnelleren Durchsatz des Passagierflusses.» Manuelle Kontrollen soll es aber weiterhin geben – etwa für Passagiere, die keine Aadhaar haben. Die Airports in Vadodara und Vijayawada wollen laut Livemint bald ähnliche Systeme einführen wie die in Bangalore und Hyderabad.

Das Luftfahrtministerium will auch landesweit Zeit und Papier sparen: Es hat eine Initiative namens «Digi Yatra» gestartet, um den Flughafenzugang sowie den Boarding-Pass- und Check-in-Prozess komplett digital zu machen. Möglich machen sollen das die Smartphones der Reisenden und deren Aadhaar. «Wir haben eine Arbeitsgruppe eingerichtet und hoffen, einiges in den kommenden Monaten einführen zu können» sagte Minister Jayant Sinha.

Pöbelnde Passagiere

Zugleich erklärte Sinha, sein Ministerium arbeite an einer «No-Fly-List» für pöbelnde Passagiere, die die Sicherheit im Flugzeug gefährden würden. In einem Vorbericht auf kommende biometrische Scans am Flughafen Bangalore hatte die Economic Times im November 2016 berichtet, das System könnte nicht nur mit der Aadhaar-Datenbank verbunden werden, sondern für eine «No-Fly-List» auch mit einer Verbrecher-Datenbank – oder eben einer für «Unruly Passengers».

Mehr zum Thema

Die Produktion von Embraer in São José dos Campos: Bald auch ein Werk in Indien.

Embraer lässt seine Regionaljets künftig auch in Indien bauen

ticker al hind air

Al Hind Air und Fly Express: Zwei neue Fluglinien können in Indien starten

Airbus A320 von Indigo: Der Flugplan der Airline ist fast komplett zusammengebrochen.

Indigo streicht 1000 Flüge - nichts geht mehr in Dehli und Chennai

Cockpit: Crews kämpfen oft mit Müdigkeit.

Gefährliche Müdigkeit im Cockpit: Indien führt verpflichtende Anti-Erschöpfung-Schulungen ein

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies