Sonnenuntergang über Indien: Etwa 50 Prozent des Luftraums bisher gesperrt.

Hilfe in der Corona-KriseIndien öffnet seinen Luftraum

Die Regierung unterstützt die Wirtschaft, die unter der Corona-Krise leidet. Um Fluggesellschaften zu helfen, öffnet Indien viele zuvor gesperrte Lufträume für direktere Routen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

50 Tage lang stand Indien nahezu still. Das Land ordnete einen der drastischsten Lockdowns weltweit an. Fabriken ruhten genauso wie der Nahverkehr und das öffentliche Leben. Schrittweise fährt die drittgrößte Wirtschaft Asiens ihren Betrieb mittlerweile wieder hoch.

Dennoch wird für das erste Quartal dieses Jahres für die indische Wirtschaft ein Rückgang von bis zu 45 Prozent erwartet. Mit einem riesigen Hilfspaket in Höhe von umgerechnet 245 Milliarden Euro will die Regierung den Unternehmen in der Corona-Krise unter die Arme greifen. Um indische Fluglinien zu unterstützen, geht die Regierung mitunter ungewöhnliche Wege.

Weniger Umwege und Steuern

Dieser Tage kündigte Finanzministerin Nrimala Sitharaman an, mehr Lufträume für den zivilen Luftverkehr zu öffnen, berichten lokale Medien. Etwa 50 Prozent des Himmels über Indien sind bisher gesperrt - etwa für militärische Zwecke.  Durch kürzere Routen können Fluggesellschaften Treibstoffkosten sparen. «Dieser Schritt wird der Luftfahrtbranche  rund 10 Milliarden Rupien pro Jahr bringen», sagt Sitharaman. Das entspricht rund 120 Millionen Euro.

Ebenso will das Land zum Standort für Wartungen, Reparaturen und Überholung von Flugzeugen (in der Fachsprache: MRO) werden. Dazu hat Indien das Steuersystem für Unternehmen aus der Branche vereinfacht.

Mehr zum Thema

Smartphone im Flugzeug: Künftig kann man es auch über Indien nutzen.

Jetzt kann man auch über Indien surfen

Boeing 777-300 ER mit der Registrierung VT-ALW: Bald für die Regierung unterwegs.

Indien setzt auf Boeing 777 als Regierungsflieger

Dreamliner of Air India: Are there any potential buyers this time around?

Indien versucht mal wieder, Air India loszuwerden

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack