Chhatrapati Shivaji International Airport in Mumbai: Künftig ist mehr ausländisches Kapital möglich.

Radikale ÖffnungIndien erlaubt Ausländern Übernahme von Airlines

Die indische Regierung öffnet die Luftfahrtindustrie komplett für ausländische Investoren. Bei der Übernahme von Fluggesellschaften und Flughäfen behält sie sich aber ein Veto-Recht vor.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die indische Regierung von Premier Narendra Modi geht radikale Schritte, um neue ausländische Investitionen in der Luftfahrt anzuziehen. Sie lässt ab sofort zu, dass ausländische Investoren sich zu 100 Prozent an inländischen Fluggesellschaften ehäeteiligen dürfen. Bislang lag die Obergrenze bei 49 Prozent.

Allerdings gibt es Bedingungen. Zu 100 Prozent aus dem Ausland stammenden Investitionen müssen vorher abgesegnet werden, wenn sie nicht von indischen Expats – so genannten NRI oder Non-resident Indians – stammen. Für ausländische Fluggesellschaften als Käufer bleibt zudem die Obergrenze von maximal 49 Prozent weiterhin bestehen. Darüber hinaus gestattet Indien jetzt auch ausländische Direktinvestitionen von mehr als 74 Prozent in Flughäfen nach Einwilligung der Regierung.

Bürokratische Hindernisse bleiben groß

Das neue Gesetz erscheint aus der Not geboren: So weitet sich das Feld möglicher Käufer aus. Die bisherigen Investoren in die Flughäfen New Delhi und Mumbai – GMR und GVK – sind beide stark überschuldet. Schon in der vergangenen Woche hatte die indische Regierung es für neue Fluglinien erleichtert, ausländische Ziele anzusteuern.

Beobachter der indischen Bürokratie bezweifeln allerdings, dass über Nacht neue von ausländischen Investmentfonds finanzierte Airlines in Indien gegründet werden: «Wir erwarten in nächster Zeit nichts bahnbrechendes», sagte Mark D. Martin, ein in Dubai basierter Berater gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. In Indien eine Fluggesellschaft zu gründen, erfordert die Genehmigungen verschiedenster Ministerien und Behörden. «Selbst wenn man eine Gesellschaft zu 100 Prozent besitzen darf, ist die Gründung einer Airline noch immer eine zu große Herausforderung», so Martin.

Mehr zum Thema

Airbus A330-300 von air Asia X: Im Juni fliegt die airline täglich nach Gatwick.

Air Asia X bietet Preise unter 400 Euro für Flüge zwischen Europa und Asien

ticker-air-asia

AirAsia erlaubt Crews das Tragen des Hijabs auf allen Flügen

ticker-air-asia

Air Asia plant Drehkreuz in Bahrain - und denkt über bahrainische Airline nach

ticker-air-asia

Air Asia-Mutter verhandelt über Einstieg bei Vietravel Airlines

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies