Bisher fliegt IndiGo keine internationalen Ziele an - das wird sich bald ändern.

Indiens Billige greifen in Übersee an

Die Lowcost-Anbieter Indiens setzen die große Konkurrenz zunehmend unter Druck. Jetzt auch auf den internationalen Routen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die großen indischen Airlines haben es nicht leicht im Moment: Hohe Treibstoffkosten setzen sie auf der Kostenseite unter Druck, die Konkurrenz im Inland auf der Einnahmenseite. Air India, Kingfisher und Co. rücken die Billigflieger seit Jahren mit Tiefpreisen auf die Pelle. Doch nun planen greifen die Neuankömmlinge auch auf den lukrativen Übersee-Routen an. Die Low-Cost-Anbieter des Landes wollen mit ihren Mittelstreckenfliegern die Ziele anfliegen, die in Reichweite aber nicht nahe liegen - das heißt: alle Destinationen, die weniger als fünf Stunden von Indien entfernt aber im Ausland liegen. Das zwingt die Großen nun, mit ähnlichen Angeboten aufzurücken, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Wie die indische «Economic Times» berichtet, hat die Billigairline Indigo bereits die Erlaubnis der Regierung, die Ziele Singapur, Bangkok, Dubai und Muskat anzufliegen. Bisher hat die 2006 gegründete Fluggesellschaft keine internationalen Ziele angeflogen. Das indische Luftfahrtgesetz erlaubt das erst nach fünf Jahren. Jetzt rüstet sich das Unternehmen mit 180 neuen Airbus-Mittelstreckenfliegern für den Übersee-Start. Der Preis für Hin- und Rückflug würde bei etwa 10'000 Rupien (ca. 145 Euro/170 Franken) liegen. Zum Vergleich: Bei einem der großen Anbieter würde eine solche Reise zwischen 17'000 und 22'000 Rupien (250-320 Euro/290-380 Franken) kosten - wenn man einen Monat vorher bucht.

Ein preissensibler Markt

«Die Strategie von Indigo hilft dem Markt, zu wachsen», so Kapil Kaul, Indienchef beim Centre of Asia Pacific Aviation gemäß der Economic Times. So würden neue Kundengruppen erschlossen, die bisher keine internationalen Routen geflogen seien. Diesen Vorteil sieht auch der Chef von Spicejet, Neil Mills: «Billigflieger haben die besseren Voraussetzungen, von den wachsenden Passagierzahlen zu profitieren», so Mills. «Indien ist ein sehr preissensibler Markt.» Auch Spicejet will daher seine Zahl an internationalen Flügen aufstocken. Bisher gehen lediglich 6 der 200 täglichen Flüge über die Landesgrenzen hinaus. Man habe sich aber schon für neue internationale Destinationen beworben.

Mehr zum Thema

Handgepäck-Messgestell von Volotea: Sind die Gebühren zu hoch?

Sieben Billigairlines wegen Handgepäck am Pranger

Boeing 737-700 von Southwest: Die Airline führt zum Februar feste Sitzplätze ein.

Techniken für freien Platz: Von hartgekochten Eiern bis zur simulierten Krankheit

Flugzeuge von Easyjet und Air Baltic am BER: Preise noch nicht wieder auf Niveau von 2019.

Billigflüge werden wieder billiger

824 Routen boten Billigflieger ab Deutschland im Sommer 2022 an: Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern und auch die Legende zu sehen.

In diese Länder reisen die Deutschen mit Billigfliegern

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack