Bisher fliegt IndiGo keine internationalen Ziele an - das wird sich bald ändern.

Indiens Billige greifen in Übersee an

Die Lowcost-Anbieter Indiens setzen die große Konkurrenz zunehmend unter Druck. Jetzt auch auf den internationalen Routen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die großen indischen Airlines haben es nicht leicht im Moment: Hohe Treibstoffkosten setzen sie auf der Kostenseite unter Druck, die Konkurrenz im Inland auf der Einnahmenseite. Air India, Kingfisher und Co. rücken die Billigflieger seit Jahren mit Tiefpreisen auf die Pelle. Doch nun planen greifen die Neuankömmlinge auch auf den lukrativen Übersee-Routen an. Die Low-Cost-Anbieter des Landes wollen mit ihren Mittelstreckenfliegern die Ziele anfliegen, die in Reichweite aber nicht nahe liegen - das heißt: alle Destinationen, die weniger als fünf Stunden von Indien entfernt aber im Ausland liegen. Das zwingt die Großen nun, mit ähnlichen Angeboten aufzurücken, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Wie die indische «Economic Times» berichtet, hat die Billigairline Indigo bereits die Erlaubnis der Regierung, die Ziele Singapur, Bangkok, Dubai und Muskat anzufliegen. Bisher hat die 2006 gegründete Fluggesellschaft keine internationalen Ziele angeflogen. Das indische Luftfahrtgesetz erlaubt das erst nach fünf Jahren. Jetzt rüstet sich das Unternehmen mit 180 neuen Airbus-Mittelstreckenfliegern für den Übersee-Start. Der Preis für Hin- und Rückflug würde bei etwa 10'000 Rupien (ca. 145 Euro/170 Franken) liegen. Zum Vergleich: Bei einem der großen Anbieter würde eine solche Reise zwischen 17'000 und 22'000 Rupien (250-320 Euro/290-380 Franken) kosten - wenn man einen Monat vorher bucht.

Ein preissensibler Markt

«Die Strategie von Indigo hilft dem Markt, zu wachsen», so Kapil Kaul, Indienchef beim Centre of Asia Pacific Aviation gemäß der Economic Times. So würden neue Kundengruppen erschlossen, die bisher keine internationalen Routen geflogen seien. Diesen Vorteil sieht auch der Chef von Spicejet, Neil Mills: «Billigflieger haben die besseren Voraussetzungen, von den wachsenden Passagierzahlen zu profitieren», so Mills. «Indien ist ein sehr preissensibler Markt.» Auch Spicejet will daher seine Zahl an internationalen Flügen aufstocken. Bisher gehen lediglich 6 der 200 täglichen Flüge über die Landesgrenzen hinaus. Man habe sich aber schon für neue internationale Destinationen beworben.

Mehr zum Thema

volotea handgepaeck

Sieben Billigairlines wegen Handgepäck am Pranger

Boeing 737-700 von Southwest: Die Airline führt zum Februar feste Sitzplätze ein.

Techniken für freien Platz: Von hartgekochten Eiern bis zur simulierten Krankheit

Flugzeuge von Easyjet und Air Baltic am BER: Preise noch nicht wieder auf Niveau von 2019.

Billigflüge werden wieder billiger

824 Routen boten Billigflieger ab Deutschland im Sommer 2022 an: Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern und auch die Legende zu sehen.

In diese Länder reisen die Deutschen mit Billigfliegern

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies