Airbus A380: Für Pilgerfahrten geeignet.

Strafzölle durch die USAIn zwei Wochen werden Airbus-Jets 10 Prozent teurer

Der Handelskrieg eskaliert: Nach einem WTO-Urteil verhängen die USA Strafzölle gegen die Europäische Union. Flugzeuge von Airbus werden mit Abgaben von 10 Prozent belegt.

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Eine Genugtuung gibt es für Airbus. Andere sind noch schlimmer dran. Die USA haben am Mittwoch Strafzölle gegen die Europäische Union angekündigt. Sie treten am 18. Oktober in Kraft. Oliven, Pecorino-Käse, Single Malt Whisky, Messer oder Bücher werden mit Abgaben von 25 Prozent des Warenwerts belegt. Flugzeuge dagegen nur mit einer von 10 Prozent.

Dennoch sind die Strafzölle für Airbus ärgerlich. Denn sie verteuern die europäischen Flieger für amerikanische Fluggesellschaften um 10 Prozent - wovon Rivale Boeing profitieren kann. Die Maßnahme schaffe «Unsicherheit nicht nur für die Luftfahrtindustrie, sondern auch die Weltwirtschaft», kommentierte Konzernchef Guillaume Faury.

Verfahren gegen Boeing steht noch aus

Vor Bekanntgabe der Strafzölle hatte die Welthandelsorganisation WTO befunden, die Europäische Union habe Airbus unrechtmäßig 7,5 Milliarden Dollar an Subventionen zukommen lassen, unter anderem für das A380- und A350-Programm. Damit ist der seit 2004 schwelende Streit um Beihilfen für die Flugzeugbauer noch nicht beigelegt. Europa hat nämlich seinerseits ein Verfahren gegen Boeing angestrengt. Da steht die finale Entscheidung noch aus.

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