Da war eher mehr erwartet worden: Akasa Air unterzeichnete einen Vertrag für vier zusätzliche Boeing 737 Max 8.

Nach Air IndiaIn Indien plant die nächste Airline eine große Order

Sie ist Indiens jüngste Fluglinie und hat bereits 72 Boeing 737 Max bestellt. Doch Akasa Air arbeitet schon an der nächsten Flugzeug-Order - und die soll größer ausfallen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Air India setzte ein echtes Ausrufezeichen. Die Fluggesellschaft, die mittlerweile zum Mischkonzern Tata gehört, bestellte diese Woche per Absichtserklärungen 470 Flugzeuge - 250 bei Airbus, 220 bei Boeing. Hinzu kamen Optionen für 70 weitere Jets von Boeing.

Solche Werte wird die nächste Bestellung aus Indien nicht erreichen. Aber klein dürfte sie auch nicht ausfallen - im Gegenteil. «Noch vor Ende des Jahres werden wir eine weitere Flugzeugbestellung aufgeben», sagte Akasa-Air-Chef Vinay Dube der Nachrichtenagentur Reuters. Der Auftrag werde «wesentlich größer als die 72 Jets, die wir bisher bestellt haben».

Zwei Kabinen-Varianten

Akasa Air hatte im November 2021 insgesamt 72 Boeing 737 Max bestellt, darunter Max 8 sowie die dichter bestuhlte Billigfliegervariante 737-8-200. Bis heute hat sie davon 17 Boeing 737 Max 8 erhalten. Ihren Erstflug absolvierte die Fluggesellschaft im August 2022.

Akasa Air hat bislang zwei Kabinenkonfigurationen. Eine Variante verfügt ganz einfach über 189 Economy-Plätze. Die andere hat 162 Economy-Sitze in 3-3-Bestuhlung sowie in den ersten drei Reihen zwölf Business-Class-Sitze in 2-2-Bestuhlung.

Internationale Flüge geplant

Bisher ist Akasa Air nur im Inland aktiv und steuert folgende Ziele an: Delhi, Ahmedabad, Mumbai, Goa, Bengaluru, Kochi, Chennai, Pune, Hyderabad, Visakhapnam, Lucknow, Varanasi, Gartala und Guwahati. Dube sagte, dass man sich in Indien weiterhin darauf konzentrieren werde, kleinere Städte mit den großen Metropolen des Landes zu verbinden.

Doch die Fluggesellschaft will auch expandieren. «Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres internationale Flüge anbieten können», sagte Dube. Dabei visiert er Ziele in Südasien, Südostasien und im Nahen Osten an, die in der Reichweite einer Boeing 737 Max liegen.

Boeing 737 Max in Pole-Position

Bei der ankündigten neuen Order soll es sich wieder um Jets mit schmalem Rumpf handeln. Airline-Chef Dube äußerte sich nicht dazu, ob Akasa Air die Flotte mit weiteren Boeing 737 Max ausbauen will, oder auch Airbus sich womöglich Hoffnung machen kann.

Mehr zum Thema

Pilotinnen und Piloten von Air India: Künftig fliegen sie auch mit A350 und Boeing 777X.

Air India beglückt Airbus und Boeing mit Megaorders

Akasa Air plant internationalen Start für zweite Hälfte 2023

Akasa Air plant internationalen Start für zweite Hälfte 2023

Akasa Air hat ihren ersten Flug absolviert

Akasa Air hat ihren ersten Flug absolviert

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack